Camper mieten Nordspanien

Camper mieten in Spanien: Top 10 Anbieter (2022)

Home » Camper mieten in Spanien: Top 10 Anbieter (2022)

Eine der großartigsten Möglichkeiten des Reisens ist – wie ich finde – das Vagabundieren entlang der atlantischen Küste von Strand zu Strand, in die Pícos de Europa und nach Lust und Laune zu Sehenswürdigkeiten oder an abgeschiedene Orte. Die große, alles entscheidende aristotelische Frage nach der Eudaimonia (dem guten Leben) wird hier mit wenigen Worten beantwortet. Was brauchst du zum Glücklichsein?

Vergleich der besten Camper-Vermietungen

Testsieger
1

Roadsurfer

9.0 Kundenzufriedenheit
9.0 Fahrzeuge: VW T6 u.A.
6.5 SB/Kaution:
1500 € (u.23 2500 €)
8.5 Inkl. Leistungen: Fahrzeugzubehör, Küchenset, Campingausstattung, alle Km
9.5 Storno: Bis 48h vor Reise kostenlos umbuchen
Online-Buchung
8.3
ab ca. 69 € eff./Nacht*
Standorte in Bilbao, Barcelona, Madrid, Màlaga, Sevilla und Valencia. Zum Anbieter-Test →
Mit dem Gutscheincode EARLY22 bekommst Du 5% Rabatt auf die Camper-Miete. Nicht mit anderen Rabatten kombinierbar. Irrtümer und Änderungen vorbehalten.
Barcelona-Tipp
2
Camper mieten in Spanien: Der Anbieter Vanwego

Vanwego

9.9 Kundenzufriedenheit
8.0 Fahrzeuge: Mini C. u.A.
7.5 SB/Kaution:
1250 €
7.5 Inkl. Leistungen: Fz.-Zubehör, Küchenset, Camping-Set, Bettwäsche, 150 Km/Tag
7.0 Storno: Bis 30 Tage vor der Reise umsonst
Online-Buchung
8.0
ab ca. 56 € eff./Nacht*
Vanwego vermietet Camper in Barcelona
Für Kletterer!
3
Camper mieten in Spanien: Der Anbieter Mad Campers

Mad Campers

9.0 Kundenzufriedenheit
4.0 Fahrzeuge: (4) VW T4
9.0 SB/Kaution:
600 €
7.0 Inkl. Leistungen: Fz.-Zubehör, Küchenset, Camping-Set, Bettwäsche, 150 Km/Tag
8.5 Storno: Bis 20 Tage vor Reise umsonst
Online-Reservierung
7.9
ab ca. 45 € eff./Nacht*
Die Vans von Mad Campers findest Du bei Terragona.
4

VanBreak

9.0 Kundenzufriedenheit
8.0 Fahrzeuge: VW T6 u.A.
6.5 SB/Kaution:
1450 €
9.0 Inkl. Leistungen: Fz.-Zubehör, Küchenset, Camping-Set, alle Km, Reinigung
7.5 Storno: Bis 15 Tage vor Reise (Gutschein)
Online-Buchung
7.7
ab ca. 81 € eff./Nacht*
VanBreak ist in Málaga
5
Camper mieten in Spanien: Der Anbieter CalCamper

CalCamper

9.5 Kundenzufriedenheit
7.0 Fahrzeuge: KaWas
8.0 SB/Kaution:
800 €
8.5 Inkl. Leistungen: Fz.-Zubehör, Küchenset, Bettwäsche, 300 km/Tag
7.0 Storno: Corona Kulanz
7.5
ab ca. 90 € eff./Nacht*
Die Kastenwagen sind bei Barcelona zu finden.
Nostalgie-Tipp
6
Camper mieten Spanien: Der Anbieter Salty Campers

Salty Campers / Surf Cars

8.0 Kundenzufriedenheit
7.0 Fahrzeuge: VW T3 Oldies
8.0 SB/Kaution:
1000 €
6.5 Inkl. Leistungen: Fz.-Zubehör, Küchenset, 100 km/Nacht, Bettwäsche
4.0 Storno: Min. 25%
6.8
ab ca. 72 € eff./Nacht*
Stationen in Santander und Teneriffa. Salty Campers ist die englische Marke von Surf-Cars, auch die Website ist neuer.
7

Cargoling

9.0 Kundenzufriedenheit
8.0 Fahrzeuge: VW T6 u.A.
8.5 SB/Kaution:
900 €
6.5 Inkl. Leistungen: Fz.-Zubehör, alle Km
3.5 Storno: 50% (Anzahlung)
Online-Buchung
6.8
ab ca. 75 € eff./Nacht*
Barcelona / Madrid, Lleida, Tarragona, Girona gg. Aufpreis
8
Camper mieten Spanien: Der Anbieter Vantrip

Vantrip

8.0 Kundenzufriedenheit
7.0 Fahrzeuge: VW T5 u.A.
5.5 SB/Kaution:
1800 €
8.0 Inkl. Leistungen: Fz.-Zubehör, Küchenset, Camping-Set, Bettwäsche, 250 Km/Tag
7.0 Storno: Bis 30 Tage vor Reise kostenlos
Online-Buchung
6.7
ab ca. 103 € eff./Nacht*
Vantrip ist ein Vermieter in Barcelona
9

McRent

8.0 Kundenzufriedenheit
7.5 Fahrzeuge: Eher WoMos
7.0 SB/Kaution:
500/1200 €
6.5 Inkl. Leistungen: Alle Km, Außenreinigung, Fz.-Zubehör
4.0 Storno: Min. 300 Euro
Online-Buchung
6.3
ab ca. 83 € eff./Nacht*
139 days left
13 Stationen in Spanien! Zum Anbieter-Test →
Mit dem Gutscheincode 20MCRmp22 bekommst Du 3% Rabatt auf die Wohnmobilmiete. Nicht mit anderen Rabatten kombinierbar. Irrtümer und Änderungen vorbehalten.
10
Camper mieten Spanien: Der Anbieter Indie Campers

Indie Campers

4.0 Kundenzufriedenheit
6.0 Fahrzeuge: Prag. KaWas
4.0 SB/Kaution:
2500/2000 €
5.0 Inkl. Leistungen: Fz.-Zubehör, Küchenset, 100 km/Nacht
8.0 Storno: Indie Fahrzeuge bis 15 Tage vor Reisebeginn kostenlos
Online-Buchung
5.7
ab ca. 68 € eff./Nacht*
Standorte in Bilbao, Barcelona, Madrid, Malaga, Sevilla. Zum Anbieter-Test →

Hinweise zum Vergleich: Was bedeutet eff./Nacht? Das sind die tatsächlichen Kosten pro Nacht, die bei einer 7 Nächte-Miete (Freitag bis Freitag) für einen Camper inkl. Service- oder Einweisungsgebühr min. anfallen. Beachte, dass teilweise ganz unterschiedliche Camper angeboten werden. In der Regel entspricht die Kaution dem Vollkasko-SB. Es werden nicht alle Inklusivleistungen aufgeführt. Irrtümer und Änderungen sind möglich.

Wie bewerten wir?

Die Gesamtbewertungen ergeben sich aus dem Mittel der einzelnen Bewertungen und dem Preis:

Kundenzufriedenheit: Wie zufrieden sind die Kunden. Du kannst uns mit einm Kommentar helfen, diese Bewertung zu verbessern.

Fahrzeugauswahl: Bewertet wird die Breite der Fahrzeugkategorien, den Zustand der Fahrzeuge, die Qualität der Fahrzeuge, ihre Ausstattung und die gesamte Anzahl an verfügbaren Fahrzeugen.

Inklusivleistungen: Die Inkl. Leistungen werden für die Bewertung ins Verhältnis zur Servicepauschale gesetzt, denn wenn diese besonders hoch ist, werden viele „Inklusivleistungen“ konterkariert.

Versicherung: In der Regel ist eine Vollkaskoversicherung inkludiert. Es ist wichtig, deren Bedingungen vor der Miete genau zu checken! Wir bewerten die Höhe des Selbstbehaltes und den Preis für eine Reduzierung desselben.

Stornogebühren: Bewertet werden die Gebühren und die Zeiträume, die Kunden für die Stornierung eingeräumt werden. Auch die Option, Gutscheine zu erhalten, wird positiv gewertet.

Preise: Der eff. Preis/Nacht ist der Mindestpreis, also für einen kleinen Camper in der Nebensaison. Die Bewertung bildet zusätzliche Kosten mit ab, die sich schwer vermeiden lassen, wie etwa ein Ausstattungspaket mit Toilettenartikeln und Gasflasche.

Die Vorteile auf einen Blick

Deutlich günstiger als der eigene Bus
Man ist ortsungebunden und flexibel
Keine Transfers vom Flughafen zur Unterkunft
Unterkunft/Mietwagen in einem
Reisegadgets und Sportgeräte können oft direkt dazu gebucht werden
Gute Option für Kurztrips
Zu dritt oder zu viert ist ein Camper eine echte Budget-Option
Schnelle An- und Abreise 
Reisetipps von den Vermietern

Camper-Vermietungsplattformen: Die Alternative für günstige Camper

Neben den Direktvermietern und Plattformen für professionelle Anbieter gibt es auch die Möglichkeit, Campervans und Wohnmobile privat zu mieten, ähnlich wie Ferienwohnungen bei airbnb.

Dadurch kann man individuell wirklich tolle Busse finden, die den eigenen Ansprüchen gerecht werden. Weil die Plattformen auch eine super Lösung anbieten, sich aber nicht wirklich mit Direktvermietern vergleichen lassen, haben wir dafür einen eigenen Vergleich gemacht.

Die interessantesten Plattformen, vor allem wegen ihrer Größe und der entsprechenden Anzahl an verfügbaren Campern sind Paulcamper, Campanda und Yescapa. Den Vergleich findest Du unter den Detailbeschreibungen der Top-3 Camper-Vermieter.

Wo kann ich in Spanien Camper mieten?

Diese Übersichtskarte soll dir die Auswahl erleichtern. Denn neben der Qualität der Anbieter ist natürlich das Reiseziel entscheidend für die richtige Camperwahl. Unsere Empfehlungen sind grün markiert.

Die besten Camper-Vermieter Spaniens im Detail

#1. Platz Camper-Vermieter in Spanien: Roadsurfer

Schnelle Bullis für Europa, das ist das Roadsurfer Konzept. / Foto: Roadsurfer.

Roadsurfer ist unser Testsieger der Camper-Vermieter in Spanien. Der Anbieter aus München hat sehr gute Mietbedingungen und hält sich auch daran. Das führt zu einer hohen Kundenzufriedenheit. Angenehm für deutsche Kunden ist natürlich auch, dass man unkompliziert auf Deutsch Hilfe erhält. Die Camper sind immer neuwertig und gut gewartet.

Pros
  • Sehr hohe Kundenzufriedenheit
  • Alle Kilometer inkl.
  • Neuwertige Fahrzeuge
  • Viele Inklusivleistungen
  • Faire Preise
  • Bis 48h Gutschein-Storno
  • 6 Standorte in Spanien
Cons
  • SB von 1500 Euro
  • Keine Budget-Camper

Wir haben Roadsurfer genauer unter die Lupe genommen. Lies also gerne auch unseren Testbericht zu Roadsurfer. Zum Anbieter kommst du über diesen Link.

#2. Platz Camper-Vermieter in Spanien: Vanwego

Günstige Camper-Conversion im DIY-Style. / Foto von Vanwego.

Die beste Kundenzufriedenheit aller Anbieter im Vergleich, günstige Preise, gute Mietbedingungen und eine breite Auswahl an Campern: Vanwego sortiert sich auf dem guten zweiten Platz ein. Eine Einschränkung hat die Vermietung allerdings: Die Camper sind nur in Barcelona zu mieten.

Pros
  • Top Kundenzufriedenheit
  • Viele Campermodelle
  • Vergleichsweise geringer SB
  • Viele Inkl.-Leistungen
  • Super Preise
Cons
  • Nur 150 Km/Tag inkl.
  • Nur in Barcelona

Falls ihr eure Reise in Barcelona starten wollt, ist Vanwego eine echte Empfehlung. Die Seite hat auch eine ganz gute deutsche Übersetzung. Hier geht es zu Vanwego.

#3. Platz Camper Vermieter in Spanien: Mad Campers

Einfache aber sympathische Camper zu unschlagbaren Preisen. / Foto: Mad Campers.

Wer in die Klettergebiete im Westen von Barcelona will und noch einen Camper sucht: Hier ist er. Aber schnell sein empfieht sich, denn es gibt aktuell nur vier Einzelstücke. Wie individuell sind die Camper? Naja, sie haben Namen: Juanita, Jara und Blue Bird. Na gut, der Mini-Camper heißt einfach Kompakt. Das ist doch kein Name für einen Bus.

Pros
  • Dirt-Cheap
  • Sympathische Vermieterin
  • Für Kletterer Top
  • Super Versicherung inkl.
  • Viel Zubehör inkl.
Cons
  • Nur Vier Vans
  • Eigenausbauten
  • Nicht die neuesten Vans
  • Gasherd nicht inkl.
  • Nur 105 Km/Tag inkl

Von Campern für Camper. Selten stimmt das so wie bei den Mad Campers. Rosa ist Ärztin und klettert und hinterlässt bei ihren Kundinnen fast nur Begeisterung. Hier entlang zur Website von Mad Campers.

Worauf muss ich beim Camper Mieten aufpassen?

Dank des Online Angebots ist es wesentlich einfacher geworden, von Deutschland aus einen Camper für die Reise Spanien zu buchen. In der Regel können die relevanten Details zur Verfügbarkeit, Ausstattung und Versicherung entweder direkt oder in einer einfachen Nachfrage herausgefunden werden.

Diese Automatisierung und die erhöhte Nachfrage hat Anbieter wie Roadsurfer in Westeuropa erst möglich gemacht und die Preise deutlich gedrückt. Trotzdem gilt es noch einiges bei der Buchung und später während der Reise im gemieteten Van zu beachten. Die wichtigsten Fragen habe ich hier als Stichpunkte aufgeführt:

Mindestalter: Bei vielen Vermietern muss man min. 23 Jahre alt sein
Kreditkarte: ohne geht meist nichts und um Extrakosten zu vermeiden muss die Karte auf den Mieter laufen und in der Höhe des Selbstbehalts gedeckt sein.
Ausstattung: Ist alles, was man mindestens braucht inklusive, oder entstehen Extrakosten?
Versicherung: Was kostet sie und was ist enthalten?
Service: Was passiert bei Schäden während der Reise?
Übergabe: gibt es einen Flughafenshuttle und/oder definierte Zeiten? Welche Kosten entstehen außerhalb dieser Zeiten?
Zusatzmaterial: Gibt es welches? Was kostet es?
Gabelflug: Ist ein Roadtrip möglich und welche Zusatzkosten entstehen, wenn man den Bulli woanders zurückgibt?
Darf man über Landesgrenzen fahren?
Wie viele Kilometer sind im Mietpreis inkludiert?

Die besten Camper-Plattformen im Vergleich

Auf Plattformen kann man individuell wirklich tolle Busse finden, die den eigenen Ansprüchen ideal gerecht werden. Außerdem gibt es auch echte Schnäppchen.

Viele der Vermieter wohnen am Reiseort und können daher auch gute Tipps zu Campingplätzen und Sehenswürdigleiten geben. Da die Plattformen aber auch eine Provision nehmen und die Busse natürlich entsprechend versichert sein müssen, sind die Durchschnittspreise nur geringfügig niedriger als bei den Direktvermietern.

Für Spanien sind vor allem Yescapa, PaulCamper und Campanda interessant.

Quick Check Camper-Plattformen für Spanien


Fahrzeugangebotsehr gutOKgut
Versicherunggutsehr gutOK
Websitegutsehr gutgut
Preisniveausehr gutgutgut
Sprachenspanisch, englischdeutsch, englischenglisch, spanisch, deutsch
GesamtGut (1,7)Gut (2,2)Gut (2,4)

Die Camper-Plattform Yescapa

Camper mieten Spanien: Ein Camper von der Plattform Yescapa
Ein schnieker Bulli am Strand in Teneriffa. / Foto von Yescapa.

Yescapa ist eine Plattform mit Sitz in Bordeaux. Schon durch diese Nähe zum Meer finden sich hier die meisten Fahrzeuge für die Region Nordspanien. Yescapa ist für Spanien daher auch die attraktivste Plattform. Allerdings sollte man spanisch oder englisch sprechen, um sich mit den Vermietern verständigen zu können.

Pros
  • Diverse Fahrzeuge
  • Persönliche Vermieter
  • Individuelle Vans
  • Versicherungsschutz
  • Viele Vans in Spanien
  • Zubehör
  • Günstige Camper
Cons
  • Etwas umständlicher
  • Sprachbarriere
  • Hohe Provisio

Yescapa ist eine interessante Plattform für Südwesteuropa. Mehr zu Erfahrungen mit der Plattform und zu den Mietbedingungen liest Du in unserem Test zu Yescapa.

Die Camper-Plattform PaulCamper

Camper mieten in Spanien: Die Plattform PaulCamper
Zählt das auch als Bett im Kornfeld? / Foto von PaulCamper.

PaulCamper ist die größte deutschen Plattform und hat über 6000 Camper auf der Seite. In Spanien sind es allerdings nicht so viele. PaulCamper ist eine sehr gute Alternative für alle, die ein bisschen Zeit für die Recherche aufbringen können, und die flexibel sind, was das Reiseziel angeht. Der Vorteil zu Yescapa ist, dass hier viele deutsch sprechende Vermieter unterwegs sind.

Pros
  • Diverse Fahrzeuge
  • Persönliche Vermieter
  • Individuelle Vans
  • Günstige Camper
  • Zubehör oft inklusive
  • Top Suchmaske
Cons
  • Etwas umständlicher
  • Verfügbarkeit in Spanien

Wie ist es über PaulCamper zu mieten oder zu vermieten? Wir haben das in einem Artikel über PaulCamper näher beleuchtet. Lies dich gerne ein. Folge diesem Link, wenn Du direkt zu PaulCamper willst.

Camper mieten mit Kind

Ein Roadtrip mit Baby oder Kleinkind ist eine super Sache  – Man sollte nur einige Dinge vorher planen:

  • Welches Fahrzeug: Im Zweifel sollte man sich lieber etwas mehr Platz gönnen. Denn während man die Kleider für sich sehr reduzieren kann, braucht der Kinderkrams Platz.
  • Reisezeit: Nordspanien geht natürlich immer. Allerdings sind die Winter teilweise sehr nass und nachts auch kalt. Auch hier kann etwas Größe sinnvoll sein.
  • medizinische Versorgung und Infrastruktur: Beides ist in Spanien sehr gut, Waschen und Wäschetrocknen kann man an vielen Supermärkten. Wer auf Campingplätzen übernachten möchte, sollte sich vorab über die Saison und die Belegung informieren
  • Zubehör: Das Fahrzeug muss natürlich über einen Kindersitz und die Möglichkeit verfügen, diesen korrekt zu befestigen. Bei den meisten Wohnmobilvermietungen ist beides kein Problem, bei der privaten Anmietung über eine Plattform sollte man das unbedingt klären.

→ Für den Roadtrip mit Kind kann man vieles planen, manches kann man aber auch auf sich zukommen lassen. Ein größeres Fahrzeug und eine wärmere Reisezeit sind gute Ideen, aber auch kein Muss. Bei den Anbietern gilt, was auch ohne Kind gilt, aber verstärkt: Bei Roadsurfer ist es einfach und schnell, bei PaulCamper umständlicher, aber dafür eventuell individuell passender.

Spartipps beim Camper mieten

Einen Camper zu mieten ist so ähnlich wie ein Auto zu mieten. Nur schlimmer. Die ganz fiesen Kostenfallen sind bei den hier vorgestellten Anbieter zwar nicht dabei (Extrakosten pro Kilometer, …). Trotzdem kann es schnell erschreckend teuer werden, einen Camper zu mieten.

Der wichtigste Kostenfaktor ist die Reisezeit. Während einige Anbieter mit festen Saisonpreisen operieren, haben andere dynamische Preise, die sich an der Nachfrage orientieren.

Wer in der Hauptsaison unterwegs ist, sollte in beiden Fällen möglichst früh buchen. Denn auch wenn die Saisonpreise schon feststehen, kann es sein, dass die günstigen Modelle später ausgebucht sind. Außerdem gibt es fast immer ein paar Prozent Frühbucherrabatt.

Wer in der absoluten Nebensaison unterwegs ist, kann dagegen manchmal auch Last Minute Schnäppchen machen. Darauf verlassen kann man sich aber nicht.

Besonders günstig lassen sich Camper über Vermietplattformen finden. Hier vermieten Privatpersonen ihre Camper. Allerdings geht das nicht ganz so schnell, wie über die Website eines Direktvermieters, weil man oft noch etwas mit dem Vermieter abklären muss.

Besonders für längere Zeiträume haben einige Vermieter sehr große Rabatte eingestellt – andere aber gar nicht. Diese Langzeitrabatte gibt es in aller Regel auch bei den Campervermietern. Nachfragen lohnt sich!

Bei den “versteckten Kosten” sind heute meist wenige Punkte relevant. Die sollte man aber berücksichtigen. Dazu gehören die Freikilometer, die Tankregelung, Servicezeiträume, Zubehör, … Sparen kann man beim Camper mieten zwar auch bei der Buchung, wichtiger ist aber, dass die Reise problemlos läuft: In dem man sich einen seriösen Vermieter sucht, dessen Preise transparent sind.

Diese Fragen sollte man beim Camper mieten im Kopf haben:

Alles vergleichen, auch: Welche Versicherung ist inklusive?
Verschiedene Optionen durchspielen: Welcher Flughafen, welcher Zeitraum?
Welches Zubehör ist dabei?
Gibt es eine Servicepauschale?
Wie ist die Tankregelung?
Muss das Fahrzeug gereinigt werden?
Sind alle Kosten transparent aufgeschlüsselt?
Wie sind der Servicezeiten?
Wie sind die Stornierungskonditionen?

Darüber hinaus sind die wichtigsten Spartipps:

frühzeitig buchen
die Nebensaison suchen
zu dritt oder viert einen Camper buchen
sparsam fahren
die Route planen
auf Wohnmobil Stellplätzen übernachten oder auch mal am Strand
im Camper kochen

Welche Camper-Typen gibt es?

Grundsätzlich kann man mit jedem Fahrzeug einen schönen Urlaub in Spanien haben, wie schon die beiden Engländer mit Fahrrad und Longboard auf dem (selbstgebauten) Anhänger beweisen, die ich vor zwei Jahren in Otur traf.

Das Planen ist hier aber der Knackpunkt, denn eine Reise zu viert mit Zelt und Mietwagen benötigt ganz andere Überlegungen, als zu zweit im großen Wohnmobil.

Typ A: Kleiner Van, pragmatisch ausgebaut

Selten zu finden, aber das Schnäppchen und der Klassiker unter den Surfvans. Man will ja surfen, nicht ausbauen…

Whnmobil / Camper mieten in Nordspanien: Einfacher Kastenwagenausbau

Eignet sich für: 1 – 2 Surfhungrige Freunde oder ein Pärchen. Das Wetter sollte nicht zu schlecht sein → Sommeroption

Typ B: Bulli oder Kastenwagen, selbst ausgebaut

Liebevoll ausgebauter Van sucht Gäste. Gibt es natürlich in allen Farben und Formen.

Wohnmobil / Camper mieten in Nordspanien: Anspruchsvoller Kastenwagen Ausbau

Eignet sich für: 2 – 3 Reisende und Vanliebhaber. Eher nichts für den Winter, aber für die Übergangszeiten und etwas Material ganz Okay.

Typ C: Professioneller Kastenwagen

Viel Platz und das Nötigste an Ausbau: Indie Campers hat wirklich einen sehr funktionales Wohnmobil am Start.

Wohnmobil / Camper mieten in Nordspanien: Das Modell Sporty von Indie Campers

Eignet sich für: 2 – 4 Reisende, die sich gut verstehen. Oder 2 mit sehr viel Gepäck. Bei schlechtem Wetter auch eher nur 2.

Typ D: Der Bulli

Das klassische Gefährt für einen entspannten Roadtrip mit Stil.

Wohnmobil / Camper mieten in Nordspanien: Der gute alte Bulli

Eignet sich für: 2 – 3 Nostalgiker mit nicht zu viel Gepäck. Ist oft auch mit Heizung ausgestattet und auch im Winter eine Option für 2.

Typ E: Das Alkoven Wohnmobil

Nicht das Allerschönste, nicht das aller Günstigste, dafür praktisch.

Wohnmobil / Camper mieten in Nordspanien: Das Alkoven Wohnmobil

Eignet sich für: 2 – 6 Reisende, die Komfort tendenziell über Ästhetik stellen und das nötige Kleingeld haben. Der Ausbau ist eher nicht für individuelle Vorlieben wie Surfboards konzipiert, dafür aber für ungemütliches Wetter.

Camper mieten zum Surfen in Spanien

Die beste Reisezeit für Surfer mit dem Wohnmobil:

SaisonWinter/FrühlingSommer/Herbst
Beste ReisezeitNov, April und MaiSept – November
WellensicherheitSehr hochSehr hoch
Wassertemperatur12-15 °C16-20 °C
Lufttemp. min – max9 – 20 °C13 – 26 °C
Sonne / Regenetwa 25 % Regentageetwa 20 % Regentage

Der ideale Reisezeitraum für Surfer ist zwischen Anfang September und Anfang November. Dann sind die Tage noch lang und in der Regel warm und auch das Wasser, dessen Temperatur der Luft hinterherhinkt, ist noch annehmbar. Und das Beste: die Herbststürme auf dem Atlantik setzen ein und bringen regelmäßig gute Wellen an die Küste Nordspaniens.

Einer der Hauptvorteile der Region ist dabei der vorherrschende Wind, der oft aus Südwesten weht. An vielen Tagen und speziell an einigen Stränden muss man daher für gute Wellen nicht mal früh aufstehen, sondern kann sich ganz nach den Gezeiten richten.

Packliste für Surfer (ergänzend)

  • Change Robe, am besten eine warme
  • genug Surfwachs
  • Repairset
  • Ersatz Leashs
  • Surf Guide als Buch (Zum Schmökern!)
  • Wetsuit (eher das Board leihen als den Anzug)
  • Fin Key
  • Booties, Haube, Earplugs
  • Neobügel zum Trocknen
  • Panzerband

Was kostet eine Reise mit einem gemieteten Camper?

Bei einem Roadtrip mit gemietetem Camper fallen folgende Kosten an:

  • Flüge
  • Camper Miete
  • Sprit und Maut
  • Essen und Trinken
  • evtl. Campingplatz

Abgesehen von den Flügen sind das alles recht lineare Kosten. Es lohnt sich also schon ab einer Woche, so einen Trip zu unternehmen. Ab vier bis sechs Wochen ist es wahrscheinlich günstiger, sich selbst einen einfachen Camper zu kaufen. Die Kosten hängen stark von der Saison und der Fahrzeugart ab.

Gehen wir einmal davon aus, dass ein Surferpärchen zur europäischen Primetime, also Mitte September, eine Woche in Nordspanien Campervan Urlaub machen möchte. Dann brauchen sie Flüge, zum Beispiel nach Bilbao. Das kostet pro Person etwa 180 Euro, günstiger ist Santander, das von Ryanair angeflogen wird.

Dann mieten sie bei Indie Camper das Modell Sporty mit der Standardversicherung und gleich noch zwei Surfbretter für eine Woche. Neos packen sie selber ein. Das macht 758 Euro für beide. Das Pärchen ist sparsam und kocht selbst, in einer Woche geben sie etwa 200 Euro aus. Dann muss noch einmal getankt werden. Insgesamt sind das etwa 700 Euro pro Person, also 100 pro Tag inklusive An- und Abreise.

Kostentabelle Nordspanien

Flüge20 – 200 Euro/p.Person
Wohnmobil50-150 Euro/Tag
Essen/Trinken25 Euro/Tag
Sprit/Maut5 – 25 Euro/Tag
Campingplatz15 Euro/Tag p.Person

Packliste für die Nordspanienreise mit dem gemieteten Camper

Das Hauptmanko eines gemieteten Wohnmobils ist, dass die Schränke in der Regel leer bis aufs letzte Reiskorn sind. Ein paar Spezialzutaten für den Trip (wie etwa eine kleine Reisegewürzbox) sparen dann Zeit und/oder Nerven vor Ort. Und dann gibt es natürlich noch ein paar Dinge, die sowieso ins Gepäck gehören.

Reise & Van spezifisches Zeug

  • Führerschein
  • falls nicht anders angegeben: Schlafsack + Kissen
  • Schlüsselsafe (kann oft dazu gemietet werden, ist aber auch eine gute Anschaffung)
  • Stirnlampe
  • Trinkflasche
  • Haussocken oder Schuhe
  • Gewürzbox
  • Schwamm und Spüli (biologisch abbaubar)
  • Gutes Taschenmesser!
  • Sicherheitshalber: Caféteria
  • Spiele
  • Bücher
  • Feuerzeug
  • Reiseapotheke
  • Panzerband

Fazit

Einige Unternehmen haben mit großen Investments eine richtige Fahrzeugflotte auf die Räder gestellt und bieten zuverlässigen Service, garantierte Wie-auf-den-Bildern Ausstattung und moderne auf das Nötigste getrimmte Fahrzeuge. Ein Beispiel dafür ist Roadsurfer, die auch unseren Vergleich gewinnen.

Ander Anbieter stellen den Komfort in den Vordergrund und glänzen mit besonders vielen Standorten, wie McRent.

Sich einen Camper in Spanien zu mieten, ergibt für viele Reisende Sinn: Man kann sich ganz nach dem Wetter richten, muss sich weder um eine Unterkunft noch um einen Mietwagen kümmern und Surfer können direkt am Strand mit den besten Bedingungen übernachten.

Das muss man sich aber auch leisten können.

Speziell die Gebühren für so basales Zubehör wie Campingstühle nerven und lassen die Kosten für ein Zwei-Mensch-Gefährt auf grob 1000 Euro die Woche anschwellen.

Wer das zehnmal macht, kann sich fast selbst einen Bus kaufen. Klüger ist natürlich dennoch die Miete, schon weil man sich dann in der restlichen Zeit nicht darum kümmern muss.

Eine gute Alternative ist oft die Anmietung über eine Plattform, allerdings sollten die Konditionen dann auch richtig geklärt sein: Was passiert, wenn der Zahnriemen reißt? Was ist, wenn in einer Polizeikontrolle der Zustand des Busses oder der Ausbau moniert werden?

Wer wenig Zeit hat, um sich zu informieren und flexibel sein möchte, bucht am Besten über einen der großen Anbieter wie Roadsurfer. Hier lässt sich alles schnell und unkompliziert online erledigen.

Kleinere Vermieter haben die “souligeren” Busse und sind manchmal günstiger. Generell ist das Reisen mit dem Camper aber ohnehin schon eine schöne Budget Option. Und das gesparte Geld kann man dann teilweise in lokale Spezialitäten und Cerveza stecken – für die Region auch nicht das Dümmste.

FAQ

Warum lohnt es sich, einen Camper für Spanien zu mieten?

Mit einem Bulli oder Camper zwischen Strand, Stadt und den Bergen abwechseln zu können, bietet eine tolle Freiheit der Urlaubsgestaltung. Das eigene Wohnmobil kostet aber nach der Anschaffung mindestens 100 Euro im Monat. Wer nur ein paar Wochen im Jahr mit dem Wohnmobil verreist, fährt also günstiger mit einem geliehenen Camper. Außerdem spart man sich noch die weite Anfahrt von Deutschland.

Wo kann ich überall einen Camper mieten?

Camper Vermietungen gibt es in Nordspanien in San Sebastian, Bilbao, Santander, Oviedo, Lugo, A Coruna und Santiago de Compostela. Darüber hinaus kann man über Plattformen wie PaulCamper doer Yescapa beinahe an allen spanischen Flughäfen private Camper mieten.

Was kostet ein Camper am Tag?

Das ist sehr unterschiedlich. Die Preise schwanken zwischen 50 und 150 Euro. Dabei gibt es die günstigsten, aber auch die teuersten Bullis bei Anbietern mit dynamischen Preisen. In der Nebensaison (September/Oktober) kann man einen Camper ab 60 Euro am Tag buchen. Eine Übersicht über die Kosten bei einem Roadtrip mit Camper gibt diese Tabelle:

– Flüge: 20 – 200 Euro/p.Person
– Campervan: 50-150 Euro/Tag
– Essen/Trinken: 25 Euro/Tag
– Sprit/Maut: 5 – 25 Euro/Tag
– Campingplatz: 15 Euro/Tag p.Person

Ist die Versicherung inklusive?

Ja, in aller Regel schon. Allerdings nur die Haftpflichtversicherungen. Kaskoversicherungen kosten 15 – 40 Euro Extra am Tag.

Wann ist die beste Reisezeit für Nordspanien mit dem Camper?

Die beste Reisezeit für Nordspanien ist Mai bis September. Anders als in Südspanien ist auch der Hochsommer selten zu heiß. Dafür ziehen aber die Preise im Juli und August doch spürbar an.

Wie viele Personen passen in einen Camper?

Mitfahren dürfen 2 bis manchmal 6 Personen. Gemütlich reisen kann man allerdings nur mit 2-3 Personen oder mit Kleinkind. Das gilt, wenn der Lebensmittelpunkt in dieser Zeit im Wohnmobil ist. Wenn das Wetter überwiegend schön ist und man Sachen auch außerhalb lagern kann, dann können auch 4 -6 Personen in einem Wohnmobil zurechtkommen. Natürlich gibt es auch ganz unterschiedliche Camper. Neben der Personenzahl ist vor allem das Gepäck entscheidend.

Gibt es ein Mindestalter, um einen Camper zu mieten?

Ja, 18 Jahre. In vielen Fällen sogar 23 Jahre. Diese Anbieter vermieten oft gegen Aufpreis und auf Nachfrage auch ab 21 Jahren. Oft gibt es auch die Bedingung, dass der Fahrer bereits drei Jahre im Besitz der Fahrerlaubnis sein muss. Bei Plattformen gibt der Vermieter das Mindestalter an, es liegt oft noch höher. Für unter 23 jährige ist Indie Campers daher die beste Option.

Was muss man beachten, wenn man einen Camper mietet?

Dank des Online Angebots ist es wesentlich einfacher geworden, von Deutschland aus ein Wohnmobil für die Reise durch Nordspanien zu buchen. In der Regel können die relevanten Details zur Verfügbarkeit, Ausstattung und Versicherung entweder direkt oder in einer einfachen Nachfrage herausgefunden werden. Diese Automatisierung und die erhöhte Nachfrage hat Anbieter wie Indie-Campers in Westeuropa erst möglich gemacht und die Preise deutlich gedrückt. Trotzdem gilt es noch einiges bei der Buchung und später während der Reise im gemieteten Van zu beachten. Die wichtigsten Fragen habe ich hier als Stichpunkte aufgeführt:

Mindestalter: Bei vielen Vermietern muss man min. 23 Jahre alt sein
Kreditkarte: ohne geht meist nichts und um Extrakosten zu vermeiden muss die Karte auf den Mieter laufen und in der Höhe des Selbstbehalts gedeckt sein.
Ausstattung: Ist alles, was man mindestens braucht inklusive, oder entstehen Extrakosten?
Versicherung: Was kostet sie und was ist enthalten
Service: Was passiert bei Schäden während der Reise
Übergabe: gibt es einen Flughafenshuttle und/oder definierte Zeiten? Welche Kosten entstehen außerhalb dieser Zeiten?
Zusatzmaterial: Gibt es welches? Was kostet es?
Gabelflug: Ist ein Roadtrip möglich und welche Zusatzkosten entstehen, wenn man den Bulli woanders zurückgibt?
Darf man über Landesgrenzen fahren?
Wie viele Kilometer sind im Mietpreis inkludiert?

Darf man in Spanien wild Campen?

Nein, das ist nicht erlaubt. Auf vielen Parkplätzen wird es aber toleriert. Wichtig ist, dass man sich nicht über das Wohnmobil hinaus ausbreitet, also keine Sachen draußen stehen oder am Fahrzeug hängen lässt. Trotzdem kann es passieren, dass man von der Polizei geweckt wird, besonders in den Monaten mit viel Camper Aufkommen zwischen Juni und September.

4.7/5 - (38 votes)
Luca Brück

Luca ist ein Tee trinkender Surfrabauke aus dem Schwarzwald. Seine Brötchen, den Tee und die Surfboards verdient er als Journalist und Blogger. Aktuell lebt und schreibt Luca in Oldenburg.

View stories

Leave a reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

2 comments