Deeply Wetsuit im Test: Titelbild

Deeply Wetsuit im Test (2022)

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Neben dem Surfboard ist der Neoprenanzug das wichtigste Sport-Gerät eines Surfers, wenn man so will. Da ist es gut, dass es mittlerweile eine Reihe empfehlenswerter Hersteller gibt. Manche davon machen tatsächlich sogar sehr gute Neos zu erschwinglichen Preisen. Die portugiesische Marke Deeply gehört eindeutig dazu. Alles Weitere hier im Test.

8.3milchplus.de
Top Preis-Leistung
Die Wetsuit Marke Deeply aus Portugal ist seit Jahren die erste Wahl vieler Locals von Afife bis Sagres. Dank Direktvertrieb gibt’s die Wetties jetzt auch in Deutschland. Eine Empfehlung!
Material & Verarbeitung
8.5
Features
8
Flex & Tragekomfort
8.5
Wärme
8.5
Preis-Leistung
9.5
Herstellung & Nachhaltigkeit
7
  • Top Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Gegründet und erprobt in Portugal
  • Sehr gut verarbeitet
  • Auch aus Yulex
  • Nur im Online–Shop

🏄‍♀️ Disclaimer: Wir haben von Deeply mehrere Wetsuits für unseren Test zur Verfügung gestellt bekommen. Wie objektiv kann der Test dann noch sein? Das haben wir uns auch gefragt. Lies dazu hier, wie wir testen.

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Portugiesischer Szeneliebling, jetzt auch in nachhaltig //
Direkt Vertrieb
Beliebte Wetsuitmarke für viele Locals in Portugal, Spanien & Frankreich 
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Mit dem Gutscheincode “MILCHPLUS” bekommst Du 10 % im Deeply Onlineshop! Einlösbar beim Checkout. Änderungen und Irrtümer vorbehalten.

Über Deeply

Die erste Empfehlung für einen Deeply Neoprenanzug bekamen wir an der Costa da Caparica bei Lissabon von Surfshop-Inhaber Felipe (Collective Surfshop!). Wir wollten einen Damen Neoprenanzug und er verkaufte uns keinen. “Die von xxx sind dieses Jahr Schrott”, sagte er, “fahrt zu Sportzone (eine Art Kaufhaus-Decathlon, d. Red.) und kauft einen von Deeply. Den haben hier alle, ich auch!”

Das war 2014, da war die Marke gerade 10 Jahre alt. Mittlerweile gibt es den Geheimtipp der portugiesischen Locals nicht mehr beim Sport-Discounter, sondern nur noch im Deeply Onlineshop.

“Verkauf ich euch nicht. Die von xxx sind dieses Jahr Schrott, fahrt zu Sportzone und kauft einen von Deeply. Den haben alle, ich auch!”

Felipe vom Collective Surfshop in Caparica

Das spart Geld, das jetzt für Marketing da ist.

Die Qualität der Neos ist unverändert gut. Dazu kamen neue Materialien, es gibt jetzt Deeply Wetsuits aus 85 % Yulex, wie es für ein einsames Jahrzehnt nur Patagonia machte.

Deeply ist eine Wetsuit-Marke von Surfern für Surfer. Und das merkt man den Produkten auch an.

Neben Neoprenanzügen gibt es mittlerweile Surfskates, Bodyboards und etliche Gadgets.

Deeply Wetsuit im Test: Allgemeines

Bestellung und Lieferung

Deeply verkauft ausschließlich über den eigenen Onlineshop. Die Seite gibt es auf portugiesisch, englisch, französisch und spanisch.

Der Versand ist für Wetsuits meist kostenlos (ab einem Warenkorb von 150 Euro). Verschickt wird in der Regel innerhalb von 24 Stunden und dein neuer Neo sollte innerhalb von 2 – 6 Werktagen bei dir sein.

Direct Sales – wie, ich kann den nicht anprobieren? Vollkommen richtig. Deeply bietet umfangreiche Größenguides für ihre Produkte, damit Du wirklich einen passenden Wetsuit bestellst. Du findest die Size Guides immer rechts auf den Produktseiten und etwas versteckt im Footer der Seite.

Falls doch ein Wetsuit oder eine Boardshort nicht passt, hast Du 30 Tage Zeit für die Retoure. Es gibt außerdem die Möglichkeit in einigen Surfcamps und Surfschulen, die mit Deeply zusammenarbeiten, die Suits an- und auszuprobieren.

Falls Dir das beim doch recht sensiblen Thema “Wetsuit-Kauf” etwas zu unsicher ist, dann ist vielleicht doch ein Besuch beim Fachhändler das Beste für dich (dann bitte auch die Leistung honorieren und dort kaufen und nicht “Im Internet billiger” finden.)

In jedem Fall lohnt es sich, sich über die verschiedenen Wetsuit-Hersteller ausführlich zu informieren, zum Beispiel in unserem ausführlichen Neoprenanzug Guide.

Bezahlen kann man übrigens mit allen gängigen Kreditkarten.

Information: Auf die Wetsuits von Deeply gibt es eine dreijährige Garantie (siehe Link).

Material und Qualität

Die Neoprenanzüge von Deeply sind in den Linien Explorer und Limitless hauptsächlich aus “Mineralprene”, einer Mischung aus Austernschalen und Kalkstein. Das ist umweltfreundlicher als reguläres Neopren.

Allerdings braucht die Herstellung sehr viel Energie und es kommt eine Reihe nicht ganz unbedenklicher Chemikalien zum Einsatz. 

Besser ist daher die Eco-Linie, hier sind die Neos zu 85 % aus Yulex, einem Naturkautschuk. 

Am wichtigsten aber: Die Wetsuits überzeugen mit einer sehr hochwertigen Verarbeitung.

Die Nähte sind sorgfältig und gut abgeschlossen, es gibt keine abstehenden Fäden oder lose Enden. Die Verklebungen sind, dort, wo sie zu sehen sind, ebenfalls sehr gut verarbeitet.

Deeply wetsuit Test: Die Verarbeitung der Nähte ist sehr gut
State of the Art GBS Nähte (Glued and blind stiched). / Foto: David Brück

Das Material liegt hochwertig in der Hand und vor allem die “kritischen Stellen” wie Hals, Zipper Umgebung (bzw. beim Zipperless die Vernähung des Kopfteiles an Brust und Rücken) und Arm und Bein Abschlüsse, sind sehr stabil verarbeitet und machen im Test einen sehr guten Eindruck. Vor allem letztere leiden beim An- und Ausziehen tendenziell am meisten, daher ist dieser Punkt besonders wichtig.

Mit den Deeply Anzügen bekommst Du hochwertige Neos – und das ist auch in Bezug auf die Nachhaltigkeit entscheidend: Dass er dir lange halten. Dabei kannst Du auch etwas tun, nämlich deinen Wetsuit gut pflegen.

Flex & Tragegefühl

Die Zipperless Modelle lassen sich im trockenen Zustand hervorragend anziehen. Das ist noch durchaus üblich. Aber selbst im nassen Zustand an einem kühlen Morgen für die Sunrise Session geht es doch erstaunlich viel besser, als wir für einen Zipperless erwartet hätten.

Trotzdem schließt der Anzug gut ab und sitzt sehr angenehm auf der Haut. Die Beweglichkeit im 3/2 ist exzellent, im 4/3 immer noch sehr gut, vor allem im Vergleich mit anderen Herstellern. 

Die Limitless Range ist dabei noch ein My flexibler als die Explorer Range. Dafür sorgt ein Materialmix mit besonders flexiblen Elementen. Die Marketing-Begriffe dazu findest Du in den Produkteigenschaften.

Wärme

Wie viele andere Hersteller unterscheidet auch Deeply zwischen einer Linie mit etwas mehr Beweglichkeit und einer Linie mit etwas mehr Komfort und Wärme.

Die Linie Limitless steht für maximale Beweglichkeit, die Linie Explorer ist etwas einfacher, dadurch aber eventuell auch ein bisschen haltbarer.

Die Wärmeempfehlung von Deeply für beide Modelle für den 4/3 er Chestzip: 10° bis 14° C. Da erkennt man die Atlantik-Winter erprobten Portugiesen. 

Für uns darf es gerne etwas wärmer sein, vor allem bei Wind und Wetter. Trotzdem enttäuschen die Anzüge hier keineswegs, die Wärmeleistung ist sehr gut.

Das liegt an der Flauscheinlage im Brustbereich, vor allem aber an der guten Verarbeitung, den dichten Nähten und den sehr guten Bein- und Armabschlüssen.

Denn anders als oft verbreitet ist es nicht die Wasserschicht im Neo, die dich wärmt. Es ist der Neo! Je dichter (und je weniger Wasseraustausch), desto wärmer.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Volle Punktzahl! Auch wenn die Wetsuits in den vergangenen Jahren etwas teurer geworden sind, spart man bei Deeply Geld.

Das liegt vor allem am Direktvertrieb – aber auch daran, dass die Marke aus der Szene selbst kommt. Und die Macher wissen, dass ein guter Wetsuit zwar unbezahlbar ist, aber deshalb nicht unerschwinglich sein muss.

Im Vergleich mit bekannten Marken sind die Deeply Anzüge bei ähnlicher Qualität und Features circa 30 % günstiger.

Tipp: Mit unserem Rabattcode “milchplus” bekommst Du noch einmal 10 % Rabatt.

Die Wetsuit Modelle von Deeply im Detail

Die Limitless Zipperless Frost Series

Deeply Wetsuit im Test: Die verschiedenen Features in einer Collage
Einige der Features der Limitless Range im Uhrzeigersinn: Enge Arm- und Beinabschlüsse, der Gummizug des Zipper-Less Verschluss, die Nähte, ein Knee-Pad und einmal der ganze Anzug von hinten. / Fotos: David Brück

Wie der Name schon verspricht, kommt diese Reihe ohne Reißverschluss aus. Das ist natürlich sehr komfortabel, wenn man denn reinkommt. Und dank des sehr flexiblen Mineralprene kommt man erstaunlich gut hinein.

Die ursprünglich ausschließlich petrochemischen Bestandteile verbindet Deeply mit Karbonaten aus Kalkstein und recycelten Austernschalen. Das macht den Anzug etwas leichter und soll für einen höheren Tragekomfort sorgen.

Außerdem ist es natürlich umweltfreundlicher, aber auch nicht so sehr, dass man sich dafür auf die Schulter klopfen sollte. Qualität und Haltbarkeit ist viel wichtiger. Meine ausführliche Meinung gibt’s im Artikel zu nachhaltiger Surfmode.

Der erste Test bestätigt: Der Anzug liegt tatsächlich sehr angenehm auf der Haut, fühlt sich innen fast schon zu kuschelig an, vor allem beim Sommer-Surf in Portugal.

Die für Langlebigkeit und Komfort zusätzlich verklebten Nähte sind innen nicht spürbar und an Armen, Beinen und Hals schließt der Wetsuit sehr gut ab.

Trocken und aufgewärmt klappt der Einstieg problemlos, für die zweite oder dritte Session in der winterlichen Bretagne kann eine weitere Hand durchaus hilfreich sein.

Dafür sitzt der Wetsuit danach perfekt und bietet eine sehr hohe Flexibilität, beeindruckenden Komfort im Stand und beim Dehnen am Strand und liegend oder stehend auf dem Brett. In unseren Augen eine absolute Empfehlung.

Im 16 – 18 °C warmen portugiesischen Atlantik lässt es sich im 3/2mm äußerst angenehm ohne temperaturbedingte, zeitliche Begrenzung der Session aushalten. Im 4/3mm wird es bei den Bedingungen mollig bis mauschelig warm. 

💁 Kleiner Tipp: die Schnalle am linken Schlüsselbein nur zum Justieren jeweils kurz öffnen. Die schließt sehr gut, kann aber dafür auch als Augenbrauen-Entferner verwendet werden, wenn man mit dem Kopf bei geöffneter Schnalle in die zweite Haut schlüpft.

Explorer Chest Zip Series

Die Explorer Range ist etwas abgespeckt im Vergleich zur Limitless-Linie: Bei der Fütterung wird “Fastdry” statt “Graphene” verwendet und es wird auf die “ultra flexiblen” Elemente verzichtet. 

Deeply Wetsuit im Test: Der Neoprenanzug trocknet im Bus
Der Deeply Explorer in 4/3, inside out zum Trocknen. Mit etwas Konzentration sieht man auch die verklebten Nähte. Und natürlcih den Fast-Dry-Flausch. / Foto: Luca Brück

Dafür ist die Explorer Range auch etwas haltbarer. Und: Die Explorer haben einen Chest-Zip, das heißt sie verschließen auf der Vorderseite mit einem Reißverschluss. Zwar kann so ein Element mehr kaputtgehen (eben der Reißverschluss), dafür ist auch weniger Ausleiher-Gefahr.

Bei der Frage nach dem richtigen Verschluss scheiden sich die Geister. Am besten liest Du nochmal den passenden Abschnitt in unserem ausführlichen Neoprenanzug Guide.

Vor allem sind die Explorer von Deeply nochmal etwas günstiger, als die Limitless Wetsuits. Das macht sie in unseren Augen zur absoluten Preis-Leistungs-Empfehlung!

Wetsuit von Deeply kaufen: Tipps & Tricks

Die richtige Größe wählen

Größe uns Passform sind beim Wetsuit ganz entscheidend. Der Neoprenanzug von Deeply muss überall eng anliegen uns sollte keine Falten werfen.

Das heißt in der Praxis: Beim Kauf sollte der Wetsuit richtig eng sitzen, das Hineinkommen muss etwas schwierig sein. Später wird der Neo noch etwas weiter und die Materialdicke nimmt ab. Wenn Du also an einer Größengrenze bist, nimm lieber eine kleiner!

Das hat zwei wichtige Effekte: Zum einen kann nur ein gut sitzender Neo richtig isolieren und zum zweiten scheuert er dann auch nicht. Problemstellen mancher billiger Wetsuits sind die Achseln und der Leistenbereich, vielleicht kennst Du das Problem.

Für Männer und Frauen gibt es bei Deeply die Größen XXS bis XL. Nur für Männer gibt es auch XXL. Was leider fehlt ist die Zwischengröße LT, die viele deutsche Surfer tragen (groß und dünn).

Die Größentabellen finden sich immer bei den Produkten als Pop-Up und im Footer (siehe Screenshot).

Deeply Wetsuit im Test: Screenshot von der Website
Der Footer offenbart hilfreiche Links! / Screenshot von der Deeply Website, abgerufen am 17.11.2022; Bearbeitung durch milchplus.de

Die Deeply Anzüge fallen mittlerweile “normal” aus, früher waren sie meist etwas klein. Wir tragen die gleichen Größen wie bei RipCurl Anzügen und sind sehr zufrieden damit.

David: 1,84 m, 76 Kilo → Größe MT
Luca: 1,84 m, 81 Kilo → Grüße L

Auch zur richtigen Größe haben wir im ausführlichen Neoprenanzug Guide noch deutlich mehr geschrieben.

Die verschiedenen Wetsuit Dicken bei Deeply

Im Moment hat Deeply Wetsuits in vier Dicken im Programm: 

2/2 mm
3/3 mm
4/3 mm
5/3 mm

Die erste Zahl ist dabei die Dicke am Torso, die zweite gibt die Materialstärke an Armen, Beinen und beweglichen Elementen an. Das ist gängige Praxis und der ideale Kompromiss zwischen Wärme und Beweglichkeit. 

Die richtige Dicke hängt vor allem von der Wassertemperatur ab (siehe Grafik). Aber auch die Lufttemperatur, der Wind und deine Kälteempfindlichkeit sollten in die Kaufentscheidung mit einfließen.

Für den europäischen Sommer und als guter Allrounder ist ein 3/2er eine gute Wahl.

Wer die Prime-Season, also die Herbstmonate September und Oktober, zum Surfen in Spanien oder Portugal verbringen will, greift meist zum 4/3er.

Der 5/3 wird dagegen im Winter ausgepackt und hält dich auch bei Wassertemperaturen um die 10 °C gut warm.

Generell gilt: Die Wetsuits sind mittlerweile so beweglich, dass auch ein Millimeter mehr nicht allzu sehr einschränkt. Und nichts ist so ärgerlich (und vermeidbar) wie ein zu dünner Neoprenanzug. Also kauf lieber etwas dicker!

Du bist bei der Dicke unsicher? Dann lies auch hier den Abschnitt in unserem Neoprenanzug Ratgeber!

Was es bei Deeply bisher nicht gibt, sind Neos mit integrierter Kapuze. Eine Haube ist sinnvoll, wenn es windig ist, weil man über den Kopf schnell auskühlt.

Es gibt Hauben als Zubehör (und das funktioniert auch gut). Noch besser sind aber integrierte, weil dann weniger Wasser eindringt. Unter 10 °C Wassertemperatur halte ich das für sehr sinnvoll! 

Sales im Herbst

Schon zu Sport Zone Zeiten haute Deeply allherbstlich die alten Modelle zu unschlagbaren Preisen raus. 

Diese Tradition hat man sich erhalten. Und obendrauf kommen dann noch Black-Friday-Angebote, immer Ende November.

Bei vielen Modellen kann man im Oktober oder November so bis zu 50 % sparen. 

Allerdings kommen diese Rabatte auch mit einer eingeschränkten Verfügbarkeit. Besonders profitieren können daher selten gekaufte Randgrößen, also XS und XXL.

Deeply Discount Code von milchplus

Mit unserem Community-Rabattcode von Deeply bekommst Du 10 % Rabatt im gesamten Onlineshop von Deeply. Einfach den Code “milchplus” beim Check-out angeben, und den Rabatt einkassieren. 

Dabei kassieren auch wir: Für jeden Verkauf mit unserem Code bekommen wir eine Provision. So unterstützt Du mit deinem Wetsuitkauf auch uns. Dafür sind wir dankbar!

Aktionsweise bekommen wir auch größere Rabatte. Schau am besten auf unserer Seite mit allen Gutscheinen vorbei!

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Alternativen zu Deeply

Deeply macht sehr gute Wetsuits zu günstigen Preisen. Warum also woanders schauen? 

Zum einen kann das sinnvoll sein, wenn man seinen Wetsuit tatsächlich anprobieren möchte. Denn die Passform ist das A und O für eine gute Wärmeleistung!

Vor allem, wenn Du deine Wetsuit Größe noch nicht kennst, ist also der Gang in einen Laden sinnvoll. Mittlerweile gibt es in den meisten größeren Städten Deutschlands Surfshops.

Und: Deeply ist erfunden und erprobt worden für die portugiesische Atlantikküste. Wenn Du aber im Winter in Deutschland surfen willst, oder es dich nach Irland zieht, dann sind die Wetsuits von SRFACE oder needessentiells mit Haube eine gute Alternative.

Die etablierten Marken machen natürlich auch gute Neos. Hier zum Beispiel findest Du den Ripcurl E-Bomb Zip-Free Test von uns.

Und alle Alternativen findest Du in unserem ausführlichen Ratgeber zu Neoprenanzügen.

Aber im Ernst: Deeply ist schon eine gute Wahl!

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FAQ

Gibt es Deeply Wetsuits nur online?

Ja, Du kannst die Wetsuits nur online im Shop von Deeply kaufen. Ab 150 Euro ist der Versand kostenfrei, die Lieferzeit beträgt in der Regel 2 bis 6 Werktage. Mit den Größenguides ist es recht einfach, einen passenden Neoprenanzug zu finden.

Sind die Deeply Neoprenanzüge zu empfehlen?

Auf jeden Fall. Die Wetsuits von Deeply sind aus den besten verfügbaren Materialien und sehr gut verarbeitet. Besonders hervorzuheben ist das Preis-Leistungs-Verhältnis.

Was kosten die Deeply Neoprenanzüge?

Die Preise für einen 3/2er Wetsuit liegen bei etwa 230 Euro, mit unserem Gutscheincode bei ca. 207 Euro (Explorer Range). Vergleichbare Wetsuits namhafter Marken kosten etwa 30 % mehr.

Wie fallen die Deeply Wetsuits aus?

Die Wetsuits fallen relativ üblich aus, vergleichbar mit Ripcurl Wetsuits. Falls dich das wundert: Vor ein paar Jahren fielen die Deeply Neoprenanzüge noch sehr klein aus. Heute sind sie sehr “true size”. 

Wie lange kann ich die Deeply Wetsuits umtauschen?

Die Umtauschfrist beträgt 30 Tage. Auch noch erwähnenswert: Deeply gibt eine 3 jährige Garantie auf Material- und Verarbeitungsfehler.

Unser Fazit zum Deeply Neoprenanzug

Wie Felipe schon vor 8 Jahren sagte: Ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis gibt es nicht oft. Um fair zu sein: Auch die Marken needessentials und SRFACE sind gut und günstig (und es gibt noch ein paar mehr).

Aber Deeply ist zumindest in Deutschland noch ein veritabler Geheimtipp. Die gut verarbeiteten Wetsuits aus Mineralprene (bei Deeply) sind daher meist in ausreichender Anzahl verfügbar.

Und zusätzlich sieht man beim Surf an der Algarve ein wenig aus wie ein portugiesischer Local – wenigstens bis zum ersten Take-Off. 

Deeply ist eine kleine portugiesische Wetsuit Marke, von Surfern für Surfer. Die Neoprenanzüge sind seht gut verarbeitet und aus den besten Materialien gefertigt, die es aktuell auf dem Markt gibt. Dank Direkt-Vertrieb und einem vergleichsweise geringen Marketing Budget, sind die Wetsuits von Deeply außerdem sehr günstig: Eine echte Kaufempfehlung.

Was uns auch noch überzeugt: Es gibt keine schlechten Wetsuits von Deeply. Die meisten Marken haben neben den (oft überteuerten) Flaggschiffen auch sehr einfache, schlecht verarbeitete Neos im Programm.

Nicht so Deeply, hier ist jeder Neo eine gute Wahl. Sim Senhora.

Deeply Wetsuit Test: waschen nach dem Surfen
Das war’s mal wieder. Wir sehen uns hoffentlich bald wieder hier. / Foto: Luca Brück
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Luca Brück

Luca ist ein Tee trinkender Surfrabauke aus dem Schwarzwald. Seine Brötchen, den Tee und die Surfboards verdient er als Journalist und Blogger. Aktuell lebt und schreibt Luca in Oldenburg.

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