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Surfen in San Sebastián

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Man sagt das so: Puls der Stadt. Als würden die Dinger leben, atmen, essen, schlafen, vögeln. Wenn das irgendwo stimmen sollte, dann in San Sebastián. Unterdrückt von Franco und durch eine von Hass geprägte Coming-of-age Phase geprägt, ist el País Vasco heute gewissermaßen das Leben selbst. Und San Sebastián ist die Hauptstadt der Genießer und Nachtschwärmer, der Surfer und Am-Strand-Tänzer.

Hier kommt soviel zusammen! Um wie viel besser klingt Parte Viaje als Altstadt? Und egal wo du nach den ganzen Pintxos und Txakolis aufwachst, ob in deinem günstigen Apartment, in der Gasse hinter der Bar oder zu Jesus Füßen auf dem Stadtberg Urgull – in 10 Min. bist du immer an einem guten Beachbreak!

Die besten Surfspots in San Sebastián und Umgebung (mit Karte)

San Sebastian liegt direkt hinter der französischen Grenze im Küstenknick nach Westen. Die Küste ist hier nicht mehr nur Sand und Bunker, sondern mal hügelig, mal schroff.

Mit dieser Vielfalt, der Nähe zu den (ehemals) bekannteren Surforten in Frankreich (Biarritz und Hossegor) und eben die Lebenslust der Basken haben die Region zum Epizentrum des spanischen Surfens gemacht.

San Sebastián selbst hat dabei zwei gute Beachbreaks zu bieten und mit der S-Bahn erreicht man schnell Zarautz, die Heimatstadt des Worldtour-Surfers Aritz Aranburu und der Surfboard-Marke Pukas. Zwei Indikatoren für die Qualität der Surfregion um San Sebastián.

Top 5: Meine liebsten Strände bei San Sebastián

Playa de la Zurriola

Surfen in San Sebastián: Spotmap vom City-Spot Zurriola

San Sebastiáns Beachbreak Nr. 1

Der Zurriola ist eine lange, wie ein Halbmond anmutende Bucht östlich des Parte Viaje und von den Bergen Urgull und Igueldo eingerahmt.

Die Sandbänke können ziemlich gute Wellen produzieren, speziell im Bereich der östlichen Uferbefestigung. Hier ist allerdings auch der Hustle um die Wellen am größten. Ohnehin kann es voll werden am Zurriola, speziell im Sommer. Der Strand funktioniert bei allen Tidenständen, Südwinde blasen offshore.

La Concha

Surfen in San Sebastián: Spotkarte von la Concha

Der Partystrand mit Surfoption

Genau genommen heißt der Surfstrand hier nicht la Concha (die Muschel – in diesem Fall wahlweise die ganze Bucht oder der östliche Teil), sondern Ondarreta. Denn dummerweise liegt die Bucht voll im Swellschatten der Insel Santa Clara.

Dennoch kann man in Ondarreta gute Wellen finden, vornehmlich eben in größeren Swells. Dann bricht manchmal auch ein Pointbreak bei Hightide. Der Strand funktioniert von Mid – Hightide und ist am besten bei Südwind.

Playa de Antilla / Orio

Surfen in Zarautz: Der Spot Antilla aka Orio

Guter Spot in massiven Swells

Die fette Mole an der Flussmündung blockt leider einen großen Teil der Swells ab – Oder zum Glück, denn so blieb Orio ein wenig überlaufener Spot an der Highlife Küste. Bei großen Swells findet sich nämlich eine Rechte am Ostrand der Bucht und noch ein weiterer Peak in der Mitte der Bucht. Und die Mauer schützt vor Westwind und sogar Nordwestwind.

Zarautz

Surfen in San Sebastián: Spotmap von Zarautz

Langer, schnurgerader Beachbreaks mit vielen Peaks

Der lange Stadtrand von Zarautz gilt als einer der besten Beachbreaks der Region. Das Niveau der Locals unterstützt diese These jedenfalls. Wer nach San Sebastián zum Surfen fährt, sollte Zarautz unbedingt auch abchecken. Bei Pukas kann man sich ein Board auf den Leib schneidern lassen oder ausleihen. Auch hier sind Südwinde offshore.

Roca Puta

Big-Wave Righthand Pointbreak über Steine

Die Küstenstraße zwischen Zarautz und Zumaia verläuft nur einen Steinwurf vom Atlantik entfernt. Und um sie zu befestigen, haben die Basken genau das gemacht: Steine ins Meer geworfen.

Direkt östlich von Zumaia macht die Straße einen sanften Bogen und vor Auswölbung bricht in großen Nordwestswells bei Low-Tide Roca Puta. Wenn die Bedingungen passen, lohnt sich ein Ausflug – zum Zuschauen versteht sich.

Wetter und Conditions in San Sebastián

Die beste Reisezeit zum Surfen in San Sebastián

San Sebastián ist das ganze Jahr über ein lohnendes Reiseziel. Wer allerdings zum Surfen kommt, sollte sich nicht für den Hochsommer entscheiden – denn dann kann es auch mal wochenlang flat sein.

Aber wo nicht?

Ok, in Galizien vielleicht. Dafür gibt es in San Sebastián auch neben dem Surfen genug zu erleben, sodass man kaum daneben liegen kann.

AnfängerMai, September
FortgeschritteneSeptember – November
ExpertinnenOktober  – April

Es gibt mindestens zwei Herangehensweisen an einen Surftrip nach San Sebastián: Entweder, man eruiert vorher genau, was man sich von der Reise verspricht (Surfen, Feiern, Leute kennenlernen, das Baskenland erkunden, … ) oder man lässt das Ganze einfach auf sich zukommen und nimmt es, wie es kommt. Beides sollte funktionieren. 

Im Sommer ist Hochsaison. Die Stadt pulsiert, die Wellen eher nicht. Trotzdem sind die Strände bummsvoll – mit Badegästen, Surfern und Surfschulen. Wer es eher ruhig mag, sollte sich daher auf die Nebensaison konzentrieren. Die hat auch den angenehmen Nebeneffekt, dass die Wellen meist besser sind. 

Das Wetter ist bis weit in den Herbst vorteilhaft und nirgends wird das Wasser in der Biskaya so warm, wie in San Sebastián Ende August.

Übersicht über die Klimadaten und die Surfconditions

Von welchen Wassertemperaturen sprechen wir denn? In der Tabelle finden sich die Klimadaten für San Sebastián in der Monatsübersicht. Die angegebene Wassertemperatur ist das langjährige Mittel. Die Lufttemperatur orientiert sich dagegen am mittleren Temperaturmaximum. Denn in der vergangenen Dekade war das meist treffender, als der Durchschnitt seit Beginn der Aufzeichnungen. Regentage sind dadurch definiert, dass mehr als 1mm Niederschlag in 24h fällt.

MonatWellensicherheitWassertemperaturLufttemperaturRegentage
Januarsehr hoch13°C12 °C14
Februarsehr hoch12 °C14 °C13
Märzsehr hoch12 °C15 °C12
Aprilhoch13 °C16 °C13
Maimittel15 °C19 °C12
Juniniedrig19 °C22 °C8
Juliniedrig21 °C25 °C6
Augustniedrig22 °C25 °C7
Septemberhoch21 °C24 °C8
Oktobersehr hoch18 °C21 °C10
Novembersehr hoch16 °C16 °C12
Dezembersehr hoch14 °C13 °C13

Das Wetter ist in San Sebastián ganzjährig mild. Am wärmsten ist es im Juli und August, aber auch September und Oktober sind in aller Regel sehr angenehme Reisemonate. Der meiste Niederschlag fällt in den Wintermonaten. 

Surfen in San Sebastián: Die richtige Ausrüstung für den Surftrip
Gibt keine zu kalten Wellen, nur zu wenig Gummi. / Foto: Juli Wey

Im Frühling und Sommer haben die Seebrisen einen großen Einfluss auf die Qualität der Wellen. Wenn das Land sich tagsüber schnell aufwärmt, das Meer aber noch relativ kühl ist, steigt die Luft am Nachmittag über der Landmasse auf und Luft vom Meer rückt nach. Dieser nachmittägliche Onshore ist ein weiterer Grund, warum die beste Reisezeit zum Surfen die Monate September und Oktober sind.

Wie der größere Zusammenhang zwischen Wind und Wellen ist, kannst du auch in diesem Artikel über die Wellenentstehung nachlesen.

Die richtige Neoprenanzug Dicke für San Sebastián

Wegen der Kälte und nicht vor Erschöpfung aus dem Wasser zu gehen, ist super ärgerlich. Dank der modernen Wetsuits ist das nämlich ziemlich vermeidbar. Die folgende Tabelle ist eine Empfehlung. Die Erfahrung zeigt aber, dass die Wohlfühltemperatur und damit auch der richtige Neo Typsache sind.

Jan. – April // 13  °C → 5/3 + Booties
Mai // 15 °C → 4/3
Juni // 19 °C → 3/2
Juli – Sept. // 21 °C → Shorty
Okt. // 18 °C → 3/2
Nov. // 16 °C → 4/3
Dez. // 14 °C → 5/3 + Booties

Ganz wichtig ist beim Neoprenanzug (noch wichtiger als die Dicke), dass er richtig passt! 5/3 bezeichnet die Dicke des Wetsuits in Millimetern.

Arme und Beine sind dabei meist etwas dünner als der Torso, deshalb werden zwei Zahlen (manchmal drei) genannt. In die Pack- und Kaufüberlegung sollte man auch die Lufttemperaturen und vor allem den Wind mit einbeziehen. Der sogenannte Windchill hat einen großen Einfluss auf die gefühlte Temperatur. Im Winter sollte man außerdem an Ohrstöpsel denken, um nicht das „Surfers Ear“ als Andenken mit nach Hause zu nehmen – dabei wächst der Knorpel in der Ohrmuschel als Reaktion auf das permanent eindringende kalte Wasser.

Die aktuellen Surf-Conditions in San Sebastián

In San Sebastián gibt es immer etwas zu erleben. Je nach Saison sind die Wellen aber weniger zuverlässig als die Partys. Vor allem im Sommer ist es sinnvoll, die Surfsessions richtig zu planen und am Strand zu stehen, wenn der Swell ankommt. Zu den Pioniertagen in San Sebastian hieß das noch Wetterkarten studieren, hoffen und viele Wege umsonst machen.

Heute kann wirklich jeder einen Surf-Forecast lesen oder ebendas lernen, es ist wirklich nicht schwierig. Die Schwierigkeit besteht darin, zu beurteilen, für welchen Strand die vorhergesagten Bedingungen ideal sind und welche Fehler die Surf-forecasts möglicherweise machen, weil sie die Swellrichtung oder etwas anderes nicht ganz richtig beurteilen. Die aktuellen Vorhersagen bekommt ihr auf https://de.magicseaweed.com/ oder https://www.surf-forecast.com/. Auch bei https://www.windguru.cz/ gibt es den Waveforcast und die genaueste Aufschlüsselung der Windvorhersage.

💁‍♀️ Finde mit unserem Ratgeber den richtigen Neoprenanzug (inkl. Gutschein) / Schau hier nach, wie man einen Surf-Forecast liest.

Anreise nach San Sebastián

Mit dem Flugzeug

Die Corona-Krise lässt vieles im Ungewissen, insbesondere was Reisen angeht. Das französische, etwas versnobte Pendant zu San Sebastián – Biarritz – hat einen eigenen kleinen Flughafen.

Außerdem ist der Flughafen Bilbao nur eine gute Stunde entfernt. Hier kann man sich einen Mietwagen oder einen Camper mieten oder aber in einen der günstigen Alsa Busse hüpfen.

Auf Vergleichsseiten wie Skyscanner, Swoodoo oder Kayak kann man auch sehr gut die verschiedenen Flugoptionen mit der Preisentwicklung abrufen.

Mit dem eigenen Bulli nach San Sebastián fahren

Für die Anreise mit dem eigenen Bus oder Auto muss man auf jeden Fall genug Zeit einplanen und überhaupt haben. San Sebastán gehört wegen der guten Erreichbarkeit mit dem Flugzeug und der dichten Besiedlung des Umlandes nicht zu den ganz klassischen Bulli-Zielen.

Dabei gibt es eine ganze Reihe schöner Campingplätze und wenigstens ein Zwischenstopp auf dem Weg nach Westen sollte unbedingt drin sein.

Entfernung Köln – San Sebastián: ca. 1300 Kilometer
Reisetage: Mindestens 1 Tage, besser 2.
Mautkosten: Etwa 60 Euro
Dieselkosten: Bei direkter Anfahrt etwa 200 Euro, als Surftrip etwa 300 Euro für einen Weg.

Mit dem Bulli, Womo oder Surfvan nach San Sebastián zu fahren lohnt sich (je nachdem, wie die Bedingungen sind) ab ungefähr 10 Tagen Reisezeit, wenn ihr nicht ganz langsam unterwegs seid.

Eine ADAC plus Mitgliedschaft kann bei einer so weiten Reise Gold oder wenigstens etwa ein neues Surfboard wert sein. Als Mitglied bekommt man außerdem die gar nicht ganz schlechten “Toursets” kostenlos zusammengestellt und zugeschickt.

Bulli / Surfvan mieten in San Sebastián

Deine Mobilität vor Ort

Um das ganze Potenzial der Region surftechnisch zu heben, ist ein Campervan enorm hilfreich. So erreicht man auch abgelegene Spots easy und entgeht dem ganz großen Stadttrubel.

Surfen in San Sebastián: Ein Miet Bulli von Freeway Camper
Roadtrip im Mietcamper. / Foto: Luca Brück

An einigen Stränden kann man direkt über der Brandung schlafen und morgens als Erste rauspaddeln. Da sich die Camper Situation in den vergangenen Jahren aber eklatant verschärft hat, sollte man die jeweilige Situation immer gründlich eruieren, bevor man frei steht.

Ein hilfreiches Tool ist etwa die App von Park4Night. Darüber teilen Nutzer ihre Stehplätze mit Fotos und Erfahrungsbericht.

Der Preis für das rollende Bett war lange Zeit die lange Anfahrt mit dem eigenen Bus (den man natürlich erst mal kaufen und pflegen musste). Und das hat auch immer noch einiges für sich. Es ist aber auch nicht die schlechteste Idee, sich vor Ort einen Camper zu mieten:

Die An- und Abreise mit dem Flugzeug ist weniger anstrengend, schneller und oft auch günstiger, als selbst zu fahren
Die Camper sind überwiegend gut gewartet und zuverlässig
Man bekommt von vielen Vermietern sehr gute Informationen zu Stehplätzen und Stränden an die Hand
Möglichkeit Material aus einer Hand dazu zu buchen
Im Vergleich zum Urlaub in einer gemieteten Unterkunft, fällt so viel organisatorischer Aufwand weg

💁‍♀️ Falls Du einen Camper mieten möchtest, empfehle ich Dir zwei Texte (mit attraktiven Gutscheinen): Unseren Camper Vergleich für Spanien und die besten Camper Vermieter in Deutschland. Und hier findest Du gute Apps für die Stellplatzsuche.

Surfcamps, Übernachtung & Ausrüstung

Optionen für deine Unterkunft in San Sebastián

Obwohl (oder gerade weil) San Sebastián nicht nur bei Surfern ein beliebtes Reiseziel ist, gibt es sehr viele günstige Unterkünfte. Die Budget-Option schlechthin ist, sich ein kleines Apartment mit Kochmöglichkeit zu organisieren, etwa über airbnb. Einige interessante Unterkünfte stelle ich hier stichpunktartig vor.

San Sebastián // Surf House San Sebastián

  • Surfhostel im Grünen
  • Unterkunft in Mehrbettzimmern
  • chillige Atmosphäre
  • viele individuelle Pakete buchbar
  • Unterkunft, Surfkurs inkl. Material, gesundes & leckeres Essen (3 x täglich) ab 490 Euro/Woche

Playa de la Zurriola // Surfing Etxea

  • Surfhostel mit angeschlossener Surfschule
  • Unterkunft direkt am Beachbreak
  • eines der weltbesten Surfhostels (Hostelworld)
  • Krasse Mehrpersonen Rabatte (bei Surfkursen)
  • Unterkunft im Surfhostel, Frühstücksbuffet und Surfkurs ab 500 Euro/Woche

Aia // Surf’inn Zarautz

  • Surfcamp in Surfhouse im Grünen
  • Unterkunft in Mehrbettzimmern
  • Surf & Yoga Pakete
  • Nur all-inclusive buchbar
  • Unterkunft im Surfhouse, Vollverpflegung & Surfkurs inkl. Material und Yogastunden für 490 Euro/Woche

Zarautz // Pure Surfcamp Zarautz

  • Surfcamp auf schön gelegenem Campingplatz
  • Unterkunft in Zelten oder komfortablen Sheds
  • Strandnähe und Meerblick
  • Unterkunft und Surfkurse separat buchbar
  • Unterkunft, Surfkurs inkl. Material ab. 325 Euro / Woche

Campingplätze, Wohnmobilstellplätze und Wild Campen in San Sebastián

Im Umland von San Sebastian gibt es eine ganze Reihe schöner Campingplätze. Ein Highlight ist sicherlich der in Zarautz, direkt am Meer.

Etwas weniger Charme versprühen die Wohnmobilstellplätze der Region. Aber immerhin steht man hier günstig und legal. Denn das Frei-Stehen am Strand ist meist verboten und wenigstens im Sommer keine echte Option.

Tipps zu guten Stehplätzen findet man zum Beispiel über die App park4night, über die andere Wohnmobilistas ihre Erfahrungen teilen und in unserem Artikel zu alternativen Stellplätzen.

Campingplätze

Camping Bungalows Igueldo

Günstiger, geräumiger Platz in guter Lage

Zwischen San Sebastián und Zarautz liegt der Camping Igueldo. Die Parzellen werden immer inklusive, Zelt und zwei Personen vermietet und die Preise sind stark abhängig von der Saison. Eine Nacht kostet pro Person dann zwischen 8 und 20 Euro. Kleine Zelte sind auch in der Hochsaison günstig, allerdings sollte man dann reservieren.

GPS-Koordinaten: 43.307649, -2.045772
Zum Campingplatz

Gran Camping Zarautz

Schöner Camping in spektakulärer Lage

Hoch über Zarautz liegt dieser beliebte Campingplatz. Der Camping ist außerdem mit knapp über 10 Euro p.Person vergleichsweise günstig. Ganzjährig geöffnet.

GPS-Koordinaten: 43.289764, -2.145958
Zum Campingplatz

Strände

Playa de la Zurriola

Surfen in San Sebastian: Parken uns Schlafen in erster Reihe

Campervan-Parkplatz gegen Bezahlung

Ja tatsächlich: In bester Lage am Surfstrand darf man stehen! Allerdings großes aber: Nur bis zu einer Höhe von 1,90m. Das Parken kostet tagsüber etwa 10 Euro, ist aber nachts umsonst.

GPS-Koordinaten: 43.328800,-1.971400

Playa Agiti Bidea

4WD Parkplatz am Felsstrand

Manchmal ausgewaschen und immer holprig ist die Straße an diesen schönen Ort, an dem ein paar Bullis Platz finden.

GPS-Koordinaten: 43.307896, -2.072036

Wohnmobilstellplätze

Autokarabanak Paseo de Berio

Ordentlicher Platz etwa einen Kilometer von der Concha entfernt

Relativ kleiner Stellplatz für bis zu 43 Fahrzeuge mit Ver-und Entsorgung, Mülleimern und einer Frischwasserstation. Unter der Woche kostet die Nacht 7,60 Euro, am Wochenende ist der Platz umsonst.

GPS-Koordinaten: 43.307690, -2.014170

Parking Donostia Arena

Kostenloser Parkplatz in Sanse

An der Arena können etwa 100 Fahrzeuge stehen. Die Lage ist in Ordnung, tagsüber laut, nachts leise. Ver-und Entsorgung, allerdings mangelhaft. Einige Berichte von Einbrüchen. Der Platz ist kostenlos.

GPS-Koordinaten: 43.297420, -1.969580

Weitere Tipps für San Sebastián

Surfshops

Pukas San Sebastián

Großer Surfshop mit lokalen Marken (Na klar, vor allem eben Pukas) und auch vielen großen Surfbrands. Wer es nicht an den Firmensitz nach Zarautz schafft, sollte hier mal vorbeischauen.

Calle Mayor, 5, 20003 Donostia-San Sebastián

Hawaii Donostia

Alteingesessener Surfshop im Zentrum von Sanse. Schönes Zeug, auch viel Skate Zubehör. Allerdings auch eher teuer (wie eigentlich alle Surfshops in San Sebastián). Mittlerweile gibt es einen zweiten Shop direkt am Strand Zurriola.

San Bartolome Kalea, 12, 20007 Donostia

Siete Veinte Surf Shop

Kleines Sportgeschäft mit nicht ganz so hippem Auftreten und gerade darum sympathisch. Gut für einen kleinen Bummel.

20002 Donostia-San Sebastián, Gipuzkoa

Surfing San Sebastián

So eine Art Pop-Up Store, nur, dass sie nicht vorhaben so schnell weiter zu ziehen. Lokale Kleidermarke mit hochwertigem Zeug aus nachhaltiger und fairer Prduktion. Über den Shop können auch Surfkurse gebucht und natürlich auch Material geliehen werden.

Etxague Jenerala kalea, 1, 20003 Donostia

Decathlon San Sebastián

Den großen Multisportladen und Sportartikelhersteller Decathlon kennt mittlerweile wohl jeder. Die Surfmaterialien galten lange als unbrauchbar (insbesondere die Shortys), aber zwischenzeitlich lohnt sich ein Besuch: Für Leashes und Wachs, Booties und Kapuzen, günstige Bodyboards und Finnen und Softboards. Tip: Mit Decathlon Kundenkarte kann man kostenlos Boards testen.

Fernando Mugica Kalea, 2, 20018 Donostia, Gipuzkoa, Spanien

Sehenswürdigkeiten und Ausflugstipps:

Free Walking Tour durchs Lo Viajo

Ein Bummel durch die Altstadt gehört auf jeden Fall zu einem Surftrip nach San Sebastián – auch wenn die Unterkunft schon dort liegt.

Eine gute Möglichkeit, um auf kurzweilige Art und Weise etwas über die Geschichte der Stadt zu lernen, sind die Free-Walking-Tours. Davon gibt es mittlerweile eine ganze Reihe, und umsonst sind sie auch nicht mehr. Stattdessen zahlt jeder, was ihm die Tour wert ist.

Igeldo

Einen etwas morbiden Charm versprüht der Freizeitpark auf dem Igeldo. Verschiedene Fahrgeschäfte gibt es hier oben. Dabei ist der Ausblick an sich schon spektakulär genug. Man kann auf den Berg wandern, oder mit einer vergleichsweise günstigen Standseilbahn hinauffahren.

Urgull mit Castillo de la Mota

Auf der anderen Seite von la Concha liegt der das Stadtbild prägende Urgull. Steil und grün scheint er dem Meer entwachsen und obendrauf steht – was sonst – eine Jesusstatue. Eine gute halbe Stunde sollte man für die drei Kilometer lange Wanderung hinauf einplanen. Auf dem Weg hinunter bietet es sich an, noch die Aussichtsplattform Baluarte de Mirador mitzunehmen.

FAQ zum Surfen in San Sebastián

Wann ist die beste Zeit, um in San Sebastián zu surfen?

Die beste Zeit sind die Monate September und Oktober, wenn das Wasser noch warm ist, die Abende lang und lau und vor allem die ersten größeren Swells in die doch etwas abgeschirmten Buchten von Sanse laufen. Für Anfänger ist auch der Sommer meist wellenreich genug, die meisten Surfcamps bieten außerdem Trips zu nahegelegenen Stränden an, an denen die Wellen konstanter sind.

Wie sind die Wellen in San Sebastián?

San Sebastián hat zwei Beachbreaks, die sich beide für alle Surflevel eignen. Die Wellen werden selten größer als 1,5m und brechen relativ sanft. Besonders zum Surfen lernen hat San Sebastián in der Regel gute Bedingungen

Was ist das Besondere an San Sebastián?

San Sebastián hat viel mehr zu bieten als nur tolle Wellen. Eine solch exklusive Mischung aus spektakulär schönen Naturdenkmälern, Wellen, Kultur, Geschichte und Nachtleben findet man nur schwer ein zweites Mal.

Wie kommt man am besten an nach San Sebastián?

Der Flughafen Bilbao ist eine gute Stunde mit dem Fernbus entfernt und wird von einigen deutschen Flughäfen angeflogen.

Fazit

Es gibt Regionen, da sucht der geneigte Surf-Blogger sich die Wörter mühsam unter den Fußnägeln zusammen.

San Sebastián gehört nicht dazu.

Die distinkte Abfolge von so klar unterschiedenen Surfregionen ist in der Biskaya schon etwas Geiles. Und doch wird nicht jeder San Sebastián lieben.

Es ist laut, es ist turbulent, die Wellen sind voll für ihre Qualität. Aber genau diese Lebhaftigkeit zeichnet San Sebastián ja aus. Ohne ist auf die Dauer auch schwierig.

Und so ist Sanse das ideale Ziel für eine Woche Surfkurs, Kultur und Party. Für gemischte Gruppen und Pärchen mit unterschiedlichen Interessen – Das kennt man ja, er will ins Fotomuseum und sie schaut die ganze Zeit auf der Surf Watch nach der Tide.

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Luca Brück

Luca ist ein Tee trinkender Surfrabauke aus dem Schwarzwald. Seine Brötchen, den Tee und die Surfboards verdient er als Journalist und Blogger. Aktuell lebt und schreibt Luca in Oldenburg.

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