Camper mieten Freiburg

Camper mieten (Freiburg): Top 10 Anbieter im Vergleich (2022)

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Schön ist’s, im Badner Land. Am Ausgang des Dreisamtals liegt die Universitätsstadt Freiburg und sonnt sich in Gegensätzen. Die ehemalige Landeshauptstadt liegt in einer der wärmsten Regionen Deutschlands und geht im Winter zum Skifahren. Seit Jahrzehnten gilt die Stadt politisch als Festung der Grünen – und auch den vielen Fahrradfahrern muss man Idealismus bescheinigen. Denn Spaß macht es hier mit dem Rad nicht immer. Überhaupt wirkt Freiburg manchmal nah am Infarkt, oft im Sommer, wenn wochenlang 40 Grad gemessen werden und die Kühlerhauben im Stau köcheln.

Wohin alle wollen? Wahrscheinlich raus aus der Stadt, zum Fahrradfahren oder Wandern auf oder um einen der vielen schönen Gipfel des Schwarzwaldes oder der Vogesen. Überhaupt die herrliche Lage im 3-Länder-Eck: In 40 Minuten ist man in der Schweiz, nach Frankreich sind es nur 20. Und in 10 Stunden, über Nacht, steht man an der französischen Atlantikküste und hält die Nase in die nach Salz und Licht schmeckende Dämmerung.

Und wer keinen eigenen Bulli unterhält, kann sich in Freiburg mittlerweile gut einen leihen.

Camper-Vermieter für Freiburg im Vergleich

Die beste Vermietung für Camper in und um Freiburg ist Roadsurfer. Der Anbieter hat die beliebten Bullis von VW Mercedes Marco Polos und auch einen größeren Westfalia Camper. Neben dem sehr guten Service und der bequemen online Buchung sind die transparenten, fairen Preise und die Kompensation des CO2 Ausstoßes Pluspunkte.

1
Camper mieten Freiburg: Der Anbieter Roadsurfer

Roadsurfer

9,0 Kundenzufriedenheit
8,0 Inkl.-Leistungen
8,0 Versicherung
9,5
 Fahrzeuge
8,5
 Stornierung
7,0 Preise
Online-Buchung
8,3
2

PaulCamper

7,5 Kundenzufriedenheit
8,0 Inkl.-Leistungen
8,0 
Versicherung
8,5 
Fahrzeuge
8,0
 Stornierung
7,0 Preise
Online-Buchung
⚠️Plattform
7,8
3

Blackforest-RC

9,5 Kundenzufriedenheit
9,0 Inkl.-Leistungen
8,5 Versicherung
4,5 Fahrzeuge
8,5 Stornierung
7,0 Preise
Online-Buchung
7,8
4

WVD Südcaravan

9,0 Kundenzufriedenheit
7,0 Inkl.-Leistungen
7,5 
Versicherung
8,5 Fahrzeuge
5,5 Stornierung
7,5 Preise
Online-Buchung
7,5
5
Camper mieten Freiburg: Der Vermieter ADAC

ADAC / Drechsler

8,0 Kundenzufriedenheit
7,0 Inkl.-Leistungen
8,0 
Versicherung
8,0 Fahrzeuge
6,5 Stornierung
7,5 Preise
Online-Buchung
7,5
6

Yescapa

7,5 Kundenzufriedenheit
7,5
 Inkl.-Leistungen
7,5 
Versicherung
6,5 
Fahrzeuge
6,5
 Stornierung
8,0 Preise
Online-Buchung
⚠️ Plattform
7,3
7
Camper mieten Freiburg: Der Anbieter Tolle Wohnmobile

Tolle Wohnmobile

8,0 Kundenzufriedenheit
7,0 Inkl.-Leistungen
8,5 Versicherung
6,5 Fahrzeuge
5,5 Stornierung
7,0 Preise
Online-Buchung
7,1
8

Pössl Exclusive

8,0 Kundenzufriedenheit
7,0 Inkl.-Leistungen
7,5 
Versicherung
7,5
 Fahrzeuge
5,5 Stornierung
7,0 Preise
Nur Buchungsanfrage
7,1
9
Camper mieten Freiburg: Der Anbieter Cali-Camper

Cali-Camper

8,0 Kundenzufriedenheit
7,0 Inkl.-Leistungen
7,0 
Versicherung
7,0 Fahrzeuge
5,5 Stornierung
7,5 Preise
Online-Buchung
7,0
10
Camper mieten Freiburg: Die Plattform Campanda

Campanda

5,5 Kundenzufriedenheit
6,0 Inkl.-Leistungen
7,0 Versicherung
7,5 Fahrzeuge
6,5 Stornierung
6,0 Preise
Online-Buchung
⚠️ Plattform
6,4

Wie funktioniert der Vergleich?

Die Gesamtbewertung setzt sich aus sechs Faktoren zusammen, die ihrerseits teilweise mehrere Komponenten haben. Hier sind sie noch einmal erklärt:

Kundenzufriedenheit: Letztlich einer der wichtigsten Faktoren, denn er beinhaltet eigentlich alle anderen. In die Bewertung fließt die Zufriedenheit am Standort in Freiburg und (falls es das gibt) mit der gesamten Firma mit ein.

Fahrzeugauswahl: Dahinter verbirgt sich die Qualität und Ausstattung der Camper, ihr Alter und ihre Verfügbarkeit. Außerdem die Sauberkeit und der Zustand bei der Übergabe.

Inklusivleistungen: Was ist im Mietpreis inkludiert? Was in den Servicegebühren?

Versicherung: Wie hoch ist der Selbstbehalt, was beinhalten und kosten die Pakete und wie transparent sind die (oft ähnlichen) Versicherungsbedingungen?

Stornogebühren: Wie hoch sind die anfallenden Gebühren, bis zu welchen Terminen kann man stornieren und gibt es eine Corona-Policy?

Preise: Wiederum im Verhältnis zur Leistung.

Gut zu wissen

Wo sind die Vermieter? Die Standorte auf der Karte

Manche Camper Vermieter werben für die Region Freiburg, sind aber eigentlich in Stuttgart (activecamper etwa). Wo die Busse wirklich stehen, muss man oft mühsam recherchieren. Das haben wir hier für die Region Freiburg übernommen. Klick die Marker in der Karte an, um den Infokasten zu öffnen.

Camper mieten in Freiburg: Das sind die Vorteile

Doch wirklich: Es ist günstiger zu mieten, als zu kaufen. Wenigstens, wenn man nur einige Wochen im Jahr unterwegs ist.
Die Camper sind das ideale Transportmittel für eine flexible Urlaubsgestaltung. Gerade während Corona tritt dieser Vorteil natürlich noch einmal besonders hervor und viele Vermietungen haben extra kulante Stornierungsbedingungen eingeführt.
Mit dem Bulli bucht man nicht nur eine Schlafgelegenheit, sondern den Mietwagen gleich mit. Das spart organisatorischen Aufwand.
Im Vergleich zu Wohnmobilvermietungen sind viele Bulli-Vermieter in Freiburg online-affiner, haben eine gute Website und lassen sich schnell und einfach buchen.
Die Campervans sind alle mehr oder weniger reisefertig. Für den Urlaub müssen dann nur die persönlichen Reiseutensilien zusammengesucht werden und dann kann es schon losgehen.
Die Mietcamper sind nicht ganz günstig, wer aber verschiedene Reisezeiten und Anbieter vergleicht und eventuell zu dritt oder viert loszieht, kann doch echte Schnäppchen machen.
Freiburg ist gut angebunden mit der Bahn und über den nahe gelegenen Basel-Airport.
Die Camper sind meist aktuell und immer gut gewartet.
Camper sind deutlich flexibler als größere Wohnmobile, dürfen alle mit dem normalen Führerschein gefahren werden und das macht dann auch noch Spaß.

Was ist besser, Direkt-Vermieter oder Vermietungsplattform?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich in Freiburg einen Camper zu mieten. Da gibt es zum einen Autohäuser und kleinere Wohnmobilvermieter, die ein paar Fahrzeuge vermieten. Daneben gibt es Camper-Vermieter, die vor allem VW T6 Bullis vermieten. Die Miete hier, etwa bei Roadsurfer, ist oft wesentlich unkomplizierter und erfordert weniger Kommunikation.

Und dann gibt es noch die Möglichkeit, über eine Plattform einen Campervan zu mieten. Bei PaulCamper oder Campanda vermieten Privatpersonen ihre Bullis. Das ist oft eine gute Alternative, erfordert aber etwas mehr Zeit für die Suche und für Buchungsabsprachen.

In Freiburg sind viele Camper (vor allem aber Wohnmobile) über Hybrid-Vermieter zu finden: Auf Erento und Campanda (wurde im Sommer 2020 von Erento übernommen) zum Beispiel sind hauptsächlich professionelle Vermieter zu finden, die hier auf ein größeres Suchvolumen treffen. Auch bei Ebay-Kleinanzeigen finden sich einige Camper. 

Pro Direkt-Vermieter

Unkomplizierte & bequeme Buchung
Geregelte Bedingungen
Meist neuwertige Fahrzeuge
Klare Versicherungsangaben

Pro Vermietungsplattformen

Individuelle Camper
Häufig gut ausgestattet
Sympathische Vermieter
Schnäppchen sind möglich

Worauf muss ich beim Camper Mieten achten?

Dank sei dem Internet, dass die Camper-Miete wesentlich transparenter gemacht hat. Kleine, innovative Anbieter haben so die Chance, in ihrer Region Werbung zu machen um Kunden zu erreichen. Und das hat auch die großen Anbieter besser gemacht.

Einige Dinge sind beim Mieten trotzdem immer noch zu beachten. Diese Liste ist nicht vollständig, aber sie führt einige Brachen-Klassiker an. Viele (bessere) Vermieter klären über solche Aspekte auch auf einer FAQ-Seite auf.

Mindestalter: Viele Vermieter geben ein Mindestalter an. Das variiert von 21 bis zu 25 Jahren. Oft gibt es auch die Bedingung, dass man den Führerschein schon 3 Jahre haben muss. Achtung: Auch wenn die Vermieter junge FahrerInnen zulassen, kann es sein, dass sich die Versicherungsbedingungen ändern (der Selbstbehalt höher ist).
Kreditkarte: Klassischerweise braucht man eine Kreditkarte, um die Camper zu buchen. Das liegt an der Kaution, die darauf geblockt wird. Bei Autovermietungen (die noch stärker über den Preis auf Kundenjagd gehen) fallen fast immer Kosten an, wenn die Kreditkarte nicht auf den Mieter läuft oder gewechselt werden muss. Camper-Vermieter sind da kulanter, trotzdem sollte man sich informieren, ob man eine Kreditkarte braucht und wie die Kaution hinterlegt werden muss.
Ausstattung: Was ist alles schon im Camper und was kann bzw. muss dazugebucht werden? Mit welchen Kosten muss ich dabei rechnen. Cali-Camper zum Beispiel bietet die Küchenbox für einmalig 29 Euro an, dabei sind allerdings keine Töpfe und Pfannen! Auch die Bettwäsche muss in der Regel selber eingepackt werden, bei Roadsurfer kann man sie dazu buchen.
Versicherung: Meist ist eine Versicherung inklusive. Unterschiede gibt es hier beim Selbstbehalt und auch dabei, was genau alles abgedeckt ist. Speziell Unterboden, Dachfenster, Glasschäden und Reifen werden – wenn überhaupt – erst in einer teureren Variante abgedeckt.
Service: Wie gut ist der Vermieter per mail und telefonisch zu erreichen? Werden Schadensfälle selber behandelt oder von einem Dienstleister? Gibt es eine persönliche Einweisung (oder wegen Corona gute Videos)? Welche Erfahrungen haben andere Mieter gemacht?
Übergabe: Ist die Station gut zu erreichen? Wie sind die Zeiten für die Übergabe der Camper? Wie viel Zeit ist dafür eingeplant? Werden Vorschäden gut dokumentiert?
Zusatzmaterial: Gibt es Material, das über die Standardausrüstung noch dazu gebucht werden kann? Manche Anbieter haben zum Beispiel Sportgeräte im Angebot oder auch Spiele.
Darf man überall hinfahren und sind Vignetten für Österreich und die Schweiz schon auf dem Auto?
Freikilometer: Oft sind nur eine bestimmte Anzahl Kilometer im Mietpreis inkludiert. Man spricht hier von Freikilometern. In der Regel sind das 250 bis 300 am Tag. Darüber hinaus kosten Kilometer bei vielen Anbietern, rund 25 Cent. Gerade mit einem schnellen Camper möchte man aber unter Umständen weiter fahren. Wer das schon weiß, sollte lieber bei einem Anbieter mit unbeschränkten Freikilometern buchen (Für Freiburg etwa Roadsurfer).
Wie muss der Camper übergeben werden? Gibt es eine Reinigungsgebühr? Und was versteht der Anbieter unter Besenrein? Was kostet es, wenn etwas fehlt oder der Bulli dreckig ist?
Wie ist die Tankregelung?
Gibt es eine Servicepauschale (wahrscheinlich ja) und wie hoch ist sie, was beinhaltet sie?

Einige weitere Vermieter im Überblick

Welche guten Camper Vermieter gibt es in Freiburg sonst noch? Mitunter sind Vermietungen so speziell, dass sie im Vergleich nicht gut abschneiden – aber dennoch ein guter Tipp sein können.

Cali-Camper
Cali Camper ist keine Vermiet-Plattform, funktioniert aber so ähnlich. Der Anbieter sorgt für einheitliche Camper und Vermietbedingungen. Die VW Californias und andere Camper gehören aber oft professionellen Partnern oder Privatpersonen. Oder umgekehrt, die Camper gehören Cali-Camper, stehen aber bei einem Privatpartner in Freiburg, der dafür sehr günstige Mietkonditionen bekommt. Diese Undurchsichtigkeit finden wir etwas doof, dafür kann man bei Cali-Camper aber auch kurzfristig oft noch einen Bulli bekommen.

Pössl Exklusive
Ein kleiner Camper Händler, der auch Wohnmobile vermietet. Nur zwei Modelle im Angebot, sind sie aber für diese beiden absolute Experten. Die Camper sind immer sehr neu und gepflegt und werden nach der Saison (April bis Oktober) abverkauft, oft an zufriedene Mieter. Buchungen werden über die Plattform erento abgewickelt.

WVD Südcaravan
Der Spezialist für Wohnmobile und Camper im Raum Freiburg vermietet auch einige Fahrzeuge. Dank der immensen Nachfrage kommen sie bei WVD kaum hinterher und können auch einfach mal die Prämienerhöhung von 26 Euro pro Tag an die Mieter weiterreichen. Gut für Probeurlaube, für den Camping-Trip sind andere besser.

Hanggtime & Europe-by-Van
Die Schwesternvermietungen Hanggtime (für VW T3 Bullis) und Europe-by-van (für T6 Californias) haben ein riesen Netz aus Fahrzeugdepots und Privatpartnern in ganz Europa geknüpft. Dabei bleibt der Service und die Kommunikation leider manchmal auf der Strecke. Insbesondere während Corona häufen sich die unzufriedenen Mieter. Dabei sind die Ausgangspreise günstig und die Bedingungen an sich auch Ok.
Wer sich etwas großflächiger für Camper interessiert findet in Richtung München richtig hippe Anbieter wie etwa die Camper Boys, Mein Bulli oder Spacecamper. Auch in Stuttgart und Umgebung sind noch Alternativen wie die aktivecamper zu finden. Aber mit dem Auto zum Bulli fahren, das ist irgendwie auch nicht ideal, oder?

Die Testsieger im Detail

#1. Platz: Roadsurfer

Camper mieten (Freiburg): Der Testsieger Roadsurfer
(c) Roadsurfer
8.3milchplus.de
Sehr guter Bulli Spezialist
Roadsurfer hat laufend neue Bullis und Campervans. Die Buchung ist übersichtlich und unkompliziert über die Website. Unbegrenzte Kilometer, transparente & faire Preise, Top-Service und Kompensation des CO2 Ausstoßes – Wer einen Camper in Freiburg sucht, kommt an Roadsurfer kaum vorbei.
Kundenzufriedenheit
9
Inklusivleistungen
8
Versicherung
8
Fahrzeuge
9.5
Stornierung
8.5
Preise
7
Pro
  • Sehr gute Kundenzufriedenheit
  • Servicequalität
  • Hochwertige Camper
  • Unbegrenzte Freikilometer
  • Große Fahrzeugflotte
  • CO2-Kompensation
Contra
  • Eingeschränkte Übergabezeiten
  • Eher keine Schnäppchen

→ Mehr Infos zu Roadsurfer

#2. Platz: PaulCamper

Camper mieten (Freiburg): Die attraktivste Plattform ist PaulCamper
Idyllische Vanlife Zweisamkeit. / (c) PaulCamper
7.8milchplus.de
Die beste Plattform
Für Freiburg sind auf PaulCamper rund 100 Campervans eingestellt. Während es auf Vermieterseite manchmal Kritik an der Plattform gibt (zu hohe effektive Provision, zu wenig Unterstützung bei Schäden) sind die meisten Mieter zufrieden: Die Plattform ist übersichtlich und hat gute Filter, mit denen sich die Ergebnisse eingrenzen lassen.
Kundenzufriedenheit
7.5
Inklusivleistungen
8
Versicherung
8
Fahrzeuge
8.5
Stornierung
8
Preise
7
Pro
  • Viele Camper
  • Hauptsächlich Privatvermieter
  • Bequeme Buchung
  • Individuelle Camper
Contra
  • Recht hohe Gebühren
  • Etwas umständlicher
  • Wundertüte

#3. Platz: Blackforest-RC

Camper mieten Freiburg: Der Anbieter Blackforest Camper
7.8milchplus.de
"Off the grid" Vermieter
Eine nette kleine Vermietung. Mit dem Nachteil, dass es aktuell nur einen Camper und ein Dachzelt zur Miete gibt. Trotzdem sind noch einige Buchungslücken zu finden.
Kundenzufriedenheit
9.5
Inklusivleistungen
9
Versicherung
8.5
Fahrzeuge
4.5
Stornierung
8.5
Preise
7
Pro
  • Viel Ausstattung inkl.
  • Vermieter mit pers. Erfahrung
  • Faire Preise
Contra
  • Nur 2 Modelle
  • Außerhalb von Freiburg

Tipps zum Fahrzeug

Was macht eigentlich einen Camper aus?

Unter einem Campervan versteht man in der Regel alle Wohnmobile, die als Basis einen Kastenwagen haben und in diesen integriert sind. Ein anderes Wort für Camper, das schlimm klingt, aber mehr erklärt ist: Kompaktcampingbus. Hier ist alles noch etwas kleiner als etwa in einem Alkovenwohnmobil.

Ein typisches Feature ist dabei das Aufstelldach. Hier lässt sich mit einem Handgriff Stehhöhe herstellen und sogar drin schlafen – und trotzdem passen zumindest die Bullis unter den meisten Höhenbeschränkungen durch und in viele Parkhäuser rein. Normalerweise ist das Führerhaus nicht vom Wohnteil abgetrennt, sondern gehört sogar durch drehbare Vordersitze explizit dazu.

Camper mieten (Freiburg): Was macht einen Capmer aus?
Beim Urlaub mit dem Camper passiert viel im Freien: Kochen, Wäsche trocknen, Spülen, Essen. Und durch die große Schiebetür und die Heckklappe hat auch das Drinnen immer etwas vom Draußen. Man ist einfach nicht so abgeschottet wie in vielen Wohnmobilen.

Ein Campervan ist also der ideale Urlaubsbegleiter, um mobil zu bleiben. Um Strecke zu machen, durch enge Gassen zu fahren und um auch mal eine Nacht unauffällig am Strand zu stehen. Dafür ist in der Regel das Zubehör eines Campers etwas reduzierter: Oft stehen nur Kartuschenkocher bereit, natürlich gibt es weniger Stauraum und fast alle Camper verzichten auf eine Nasszelle mit Dusche und WC. Man könnte sogar so weit gehen und darauf die Definition für den Camper aufbauen. Haben wir aber nicht, und also müssen wir unterscheiden zwischen:

Bullis, Vitos, kleinen Campingbussen in der Fahrzeuggröße L1 H1 (Das sind die kleinsten Kastenwagen): Diese Campervans haben keine Nasszelle, sind oft sehr funktional aufgebaut und brauchen unbedingt eine gute Einweisung, damit beim Klappen, Drehen und Stecken nichts kaputt geht. 

Ducatos, Master, Sprinter, Camper auf Kastenwagenbasis der Größe L2 bis L3 und H2. Manchmal auch mit Hochdach. Hier passt wesentlich mehr rein, auch wenn es natürlich immer noch eine beengte Ferienwohnung ist. Es gibt zwei Hauptunterschiede: Die Fahrzeughöhe, die bei den kleineren Bullis zu einem wesentlich besseren Fahrgefühl führt und eben die Nasszelle. Wer einen Pössl oder ähnliches mietet, sollte vor allem darauf achten, sich hier alles sehr genau erklären zu lassen: Wie bezieht man Frischwasser? Wohin mit dem Abwasser? Und wie funktioniert der Feststromanschluss?

Roomtour durch einen klassischen Camper, den VW T6 California Ocean

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Unterwegs mit Kindern

Der Camper ist für Kinder natürlich ein faszinierendes Urlaubsgefährt. Eine einzige Höhle, um ins Bett zu kommen, muss man klettern und natürlich liegen überall Spielsachen rum.

Was aber die Verheißung für die Kleinen ist, kann bei den Erwachsenen die Urlaubsentspannung gefährlich eintrüben: Was, wenn die Polster kaputt gehen oder Zahnpastaflecken bekommen? Welcher Camper ist also der richtige? Und worauf kann man noch achten?

Während viele Camper Sitz- und Schlafgelegenheiten für 4 oder sogar 5 Personen haben, ist vor allem der Platz für Gepäck endlich. Das heißt, wer ein Ziel anpeilt, dass kalt und oder nass ist, sollte sich einen geräumigeren Camper wie das Roadhouse von Roadsurfer oder die Pössl von Pössl Exclusive anschauen.

Wichtig ist die Reisezeit und das Reiseziel: Wenn draußen noch eine Millionen Quadratmeter Spielplatz sind, spielt die Größe des Innenraums keine so große Rolle. Für warme Zeiten und Ziele kann man auch sparsamer packen.
Kindgerechtes Zubehör: Der Camper muss natürlich über einen Kindersitz und die Möglichkeit verfügen, diesen korrekt zu befestigen (Stichwort Isofix). Bei den meisten Camper-Vermietungen ist beides kein Problem, bei der privaten Anmietung über eine Plattform sollte man allerdings unbedingt klären, ob ein Kindersitz vorhanden ist. Auch gut für kleine Kinder: Ein Fangnetz am Aufstelldach.
Innenraum Versicherung: Man kennt ja seine Pappenheimer. Bei einigen Vermietern kann man tatsächlich Schäden am Innenausbau relativ günstig versichern.
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→ Ein Campervan ist toll für den Urlaub mit Kindern. Stärken und Schwächen der kleinen Raumwunder werden hier nochmal intensiver herausgearbeitet als bei einem Pärchenurlaub: Der Platz ist begrenzt. Wer nichts macht, steht im Weg. Man hat das Bett immer dabei, kann überall schlafen. Man muss das Bett immer noch aufbauen. Wenn drei Schlafen wollen, hat der vierte keine Wahl. Allerdings: Wenn das Kinderzimmer im Aufstelldach ist, hat man ein gutes Ohr dafür und kann trotzdem ungestört draußen sitzen.

Was für Camper kann man in Freiburg mieten?

In Freiburg gibt es neben VW California Ocean und Beach Bullis in der Hauptsache größere Campervans wie den Pössl 2 Win.

VW T6 California Beach
Einer der flexibelsten Campervans: In der Hauptsache Alltagsauto mit viel Platz und 5 Sitzplätzen, trotzdem – oder gerade deshalb – können bis zu 4,5 Personen darin schlafen. Ergänzt durch eine Kühlbox und einen tragbaren Kocher ist der Beach ein toller Camper für Sommerurlaube und eine günstige Option für Familien. 

Camper mieten (Freiburg): Die einfachen aber flexiblen California Beach
Die Heckküche in einem California Beach von Roadsurfer. / (c) Roadsurfer

das Richtige für alle, die viel Zeit draußen verbringen wollen und können, 4-5 Schlafplätze und den schnellen fahrbaren Untersatz brauchen.
→ gibt es bei: Roadsurfer

VW T6 California Ocean
Der Camper von VW. In der aktuellsten Version sind die Staufächer noch funktionaler geworden, die Elektrik hat mehr Komfortfunktionen und alles in allem lässt sich kaum etwas bemängeln. Der Fahrersitz ist etwas schwierig zu drehen. Allerdings: Mit allen Extras kosten die Calis fast 100000 Euro. Da ist mieten für viele die einzige Option.

Camper mieten (Freiburg): Der Camper Klassiker California Ocean
(c) Roadsurfer

das Richtige für alle, die sich schnell und flexibel fortbewegen, öfter im Bus kochen und essen und dem fast echten Bulli Gefühl nachfühlen wollen.
→ gibt es bei: Roadsurfer

Pössl 2 Win

Ein festes Bett, ein relativ großes Badezimmer, wenig Auf-und Abbau, dafür größere Abmessungen und vielleicht auch weniger Flexibilität. Die Pössls sind Borderliner zwischen Campervan und Wohnmobil.

Camper mieten (Freiburg): Die komfortablen Pössl Camper

das Richtige für alle, die etwas mehr Komfort suchen und dafür auch mehr zahlen
→ gibt es bei: Pössl Exclusive

Fiat Ducato Westfalia Columbus 540D

Einen anderen Weg geht der Traditionshersteller Westfalia bei seinem Columbus: Hier gibt es ein Aufstelldach mit zwei weiteren Schlafplätzen. Ansonsten ist der Schnitt dem Pössl sehr ähnlich.

Camper mieten (Freiburg): Das Roadhouse von Roadsurfer

für alle, die den Komfort eines Wohnmobils und die Fahreigenschaften eines Campers suchen. Außerdem ein gutes Preis/Leistungsverhältnis, zum Beispiel zu viert.
→ gibt es bei: Roadsurfer

Tipps zur Reise

Was kostet der Roadtrip mit dem gemieteten Camper?

Der Camper kostet um die 100 Euro pro Nacht. Dabei kommt es auf die Ausstattung an, wie neu der Camper ist, auf die saisonale Nachfrage und auch darauf, wo man den Camper mietet. Nicht vergessen sollte man allerdings die Nebenkosten: Diesel, Stellplatzgebühren, Maut kommen oben drauf. Nun hängt es sehr von den Vergleichskosten ab, ob das als günstig, angemessen oder teuer empfunden wird. Die Kosten  für den Durchschnittstrip:

Die Anreise: Im Idealfall nur ein Ticket für den Bus, wer weiter weg wohnt entsprechend Zug- oder Flugticket
Camper Miete (Grundpreis, Servicepauschale, Versicherung, Extras)
Sprit
Essen und Trinken
Camping bzw. Stellplatz

Die meisten Anbieter haben Rabatte für längere Mietzeiträume. Trotzdem wird es natürlich schnell recht teuer und irgendwann lohnt sich die Miete nicht mehr wirklich. Kurze Trips sind dagegen nur in Buchungslücken und mit Angeboten reizvoll, weil eigentlich immer eine Servicepauschale gezahlt werden muss und oft auch noch eine Reinigungsgebühr. In diesem Beispiel fährt ein Surferpärchen im Herbst für zwei Wochen nach Frankreich an den Atlantik:

Kostentabelle Frankreich von Freiburg aus:

Camper 1200 Euro
Essen/Trinken25 Euro / Tag p.P.
Diesel/Maut200 Euro
Stellplatz8 Euro / Tag p.P.
2 Wochen gesamt ca. 1050 Euro p.P

Spartipps für die Campermiete

Wie kann man bei der Campermiete günstiger wegkommen? Das ist nicht so einfach. Der effektivste Weg in einen Schnäppchen Urlaub ist, einfach zu dritt oder zu viert zu fahren und die Kosten zu teilen. Das ist allerdings natürlich mit Kompromissen bei Gepäck und Komfort verbunden. Ansonsten bleibt noch vergleichen und in der Nebensaison reisen.

Eine günstige Alternative zu professionellen Vermietern können Plattformen wie PaulCamper sein. Wichtig ist aber auch, ein paar Punkte zu beachten, um wenigstens nicht zu viel zu bezahlen:

Die Versicherung: Will ich ein Upgrade und was kostet das?
Gibt es möglicherweise Last-Minute Angebote in Buchungslücken (Cali-Camper!)
Ist der Bus voll ausgestattet, oder muss noch viel dazugebucht werden?
Was kostet die Bereitstellung?
Wie muss der Camper zurückgegeben werden?
Gibt es Servicezeiten, in denen der Camper übergeben werden muss?
Wo ist das Fahrzeugdepot, wie kommt man dahin und was kostet die Anreise?
Kann man den Privat PKW da parken und wenn ja, was kostet das?
Wie wird abgerechnet? Pro Tag, pro Nacht oder pro 24 Stunden?
Wie sind die Stornierungsbedingungen?

Einfache Tipps unterwegs sind:

Auf den Verbrauch achten
Stellplätze anfahren
Selber kochen statt Essen gehen
Bettwäsche, Kindersitz und Essensbox selbst mitbringen

Tipps für Freiburg

Wakeboarden auf dem Tunisee

Der Tunisee liegt nicht weit außerhalb in der Nähe der Autobahnausfahrt Freiburg Nord. Ein guter Ort also für einen ersten Stopp oder eine letzte Nacht unter Sternen. Am Badesee ist ein schöner Camping und neben sportlichen Aktivitäten gibt es auch immer mal wieder kulturelle Highlights wie das Sea You-Festival

→ Hier geht es zur Website des Campings

Der Hexentalweg: Eine anspruchsvolle Wanderung

Ein Rundweg von etwa 18 Kilometer Länge. Für geübte Wanderer ist das in 5:30 zu machen, aber man kann sich auch einfach einen Tag dafür Zeit nehmen. Eine abwechslungsreiche Runde vorbei an Streuobstwiesen, durch alte Dörfer mit traditionellen Bauernhäusern, durch Weinberge und über den historischen Bettlerpfad.

→ Hier gibt es eine detaillierte Beschreibung der Wanderung

Der Europapark

Der Europapark ist ein spezieller Vergnügungs- und Themenpark. Anders als manche Achterbahnsammlung an Autobahnkreuzen ist der Park nicht nur eine lieblose Blechhalde, hinter der Umsetzung des europäischen Themas steckt Bühnenbildner und Filmarchitekt Ulrich Damrau. Ein riesen Haufen Fahrattraktionen, Shows und Wasserachterbahnen locken jedes Jahr Millionen von Gästen an. Der Europa-Park ist unbedingt zu Empfehlen – wenn man außerhalb der Wochenenden und Schulferien kommen kann.

→ Hier geht es zur Website des Europa-Parks

Stellplätze & Übernachten

Mittlerweile ist eigentlich das gängige Hilfsmittel zur Stellplatzsuche das Mobiltelefon. Es gibt gleich eine ganze Reihe guter Apps, mit denen alle möglichen Stellplätze zu finden sind. Auch Netzwerke landwirdschaftlicher Erzeuger sind spannend. Viele gute Apps und die Landvergnügen Geschichte findest Du im verlinkten Artikel.

Wohnmobilstellplätze versprühen mitunter einen Parkplatz-Charme und ziehen rollende Einfamilienhäuser magnetisch an. Dafür ist aber das An- und Abmelden in der Regel unkompliziert und tageszeitunabhängig.

→ Übrigens: Wildstehen ist in den meisten europäischen Ländern verboten. In Deutschland kann man sich darauf berufen, zur Wiedererlangung der Fahrtüchtigkeit zu rasten. Man sollte dann aber auch nicht den Tisch draußen stehen lassen oder die Markise ausfahren.

Häufig gestellte Fragen

Warum lohnt es sich, einen Camper in Freiburg zu mieten?

Freiburg liegt vielleicht von der Warte anderer Städte aus etwas ab vom Schuss – dafür aber unbestreitbar in wunderschöner Lage. In der Nähe gibt es zahllose attraktive Ziele für einen Trip mit dem Camper. Und auch wer gerne etwas weiter reisen möchte, hat von Freiburg aus die Wahl: In einer Stunde ist man auf einem französischen Wochenmarkt, in 10 am Meer. Die Schweizer Berge erreicht man in 1,5 Stunden, in 3 ist man unten durch und im Tessin. Mit einem Camper ist man beweglich und flexibel.

Wo kann ich überall einen Camper mieten?

In Freiburg gibt es mehrere Anbieter für Wohnmobile, der größte ist Südcaravan. Echte Camper gibt es aber nicht so viele, in der Hauptsache bei Roadsurfer an der Station Basel-Freiburg. Eine Alternative sind Plattformen, hier stehen die Camper über das ganze Stadtgebiet verteilt.

Was kostet ein Camper in Freiburg am Tag?

Die Camper kosten ab etwa 70 Euro pro Tag bzw. eigentlich meist pro Nacht. Zu diesem Grundpreis kommt aber oft noch ein saisonaler Zuschlag, eine Servicegebühr, evtl. Kosten für ein Upgrade der Versicherung und weitere optionale Kosten. In der Summe kostet der Camper mindestens 100 Euro / Nacht, günstiger kann es bei den Plattformen sein.

Ist die Versicherung inklusive?

Bei den getesteten Anbietern ist immer eine Vollkaskoversicherung inklusive, allerdings mit relativ hohem Selbstbehalt.

Wie viele Personen passen in einen Camper?

In der Regel 2 bis 4 Personen. Für die meisten ist es sinnvoll, erst einmal nur zu zweit loszufahren. Mit mehr Menschen muss man sich schon gut arrangieren können.

Gibt es ein Mindestalter, um einen Camper zu mieten?

Oft muss man in der Tat nicht nur 18, sondern 21 oder sogar 23 Lebensjahre hinter sich gebracht haben. Manchmal gibt es auch die Regelung, dass man den Führerschein schon mindestens 3 Jahre haben muss.

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Luca Brück

Luca ist ein Tee trinkender Surfrabauke aus dem Schwarzwald. Seine Brötchen, den Tee und die Surfboards verdient er als Journalist und Blogger. Aktuell lebt und schreibt Luca in Oldenburg.

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